Gruppenbericht für Februar bis Mitte März 2020 (und dann kam Corona)

Wir freuen uns sehr darüber, dass sich die Gruppe so gut gefunden hat. Die Kinder spielen sehr aktiv miteinander, Konflikte können gut gelöst werden, bei Bedarf mit Hilfe der Erwachsenen, so weiß jedes Kind, dass seine Wünsche gesehen und berücksichtigt werden. Diese Gewissheit ermöglicht es ihnen auch gut Kompromisse einzugehen, dennjedes Kind kann einbringen was ihm wichtig ist.

Die Identifikation mit den Kindern in der eigenen Kleingruppe bestärkt die Kinder in ihrer Sicherheit, sie fühlen sich zugehörig, das stärkt das Selbstbewusstsein. Aus dieser Position heraus können sie auch gut in der Zeit der Gruppenöffnung miteinander Kontakt zu den anderen Kindern aufnehmen und sich auf das gemeinsame Spielen und Entdecken einlassen.

Es gibt immer Kinder, denen es nicht so leicht fällt in den Kindergarten zu gehen, sie möchten lieber zuhause bleiben, das ist ganz natürlich und nachvollziehbar.

Die Kinder konnten aber so gute Beziehungen zu den Erwachsenen aufbauen, dass sie nach der Trennung am Morgen und in Begleitung der Erwachsenen aktiv und interessiert am Gruppengeschehen teilnehmen und die Zeit im Kindergarten mit allen seinen Möglichkeiten für sich nutzen können.

Für den Fasching haben wir uns in diesem Jahr für das Thema „Wir sind alle Clowns“ entschieden, denn Clowns sind lustig, fröhlich und bringen die Leute zum Lachen.

Einzelne Kinder wollten selber keine Clowns sein, sie konnten aber dennoch von der entspannten Stimmung profitieren und sich auf die Spiele einlassen.

Zur Einstimmung durften sich alle Kinder so oft sie wollten als Clown schminken lassen, so wurde das Thema immer präsenter und für Fröhlichkeit war gesorgt, denn auch diejenigen, die sich selber nicht schminken wollten, fanden die Clowngesichter der anderen lustig. Nach und nach gab es immer mehr Clowns und die Kinder konnten sich mit dem Thema identifizieren.

Unser großes Faschingsfest war dann auch sehr lustig, es wurde gesungen, getanzt, gespielt und an den Spielstationen mit Eifer teilgenommen. Die Clowngesichter auf den Brotzeitsemmeln und den Amerikanern machten auch die „Räuberbrotzeit“ zu etwas ganz besonderem.

Als besonderer Höhepunkt haben uns nach dem Fasching richtige Zirkusclowns mit der Zirkusdirektorin besucht.

Zum Schluss waren sich alle einig:  Clowns sind einfach super!

Unser Ziel war erreicht: Es muss im Fasching nicht immer gekämpft und geschossen werden, zusammen lustig und fröhlich sein macht nämlich besonders viel Spaß.

Das war bei uns los:

 Als schöne Einstimmung auf das Faschingsthema „Clowns“ haben uns die Firmkinderbei ihrem Einsatz im Kindergarten bunte und phantasievolle große Clowngesichter gestaltet, die unsere Räume geschmückt haben.

Für unsere Kinder war das eine tolle Motivation die Räume weiter zum Thema passend zu gestalten und es wurde freudig gebastelt, gemalt und geklebt.

Gerne ließen sich fast alle Kinder wie Clowns schminken und sie haben sich auch aus unserem Fundus  entsprechend verkleidet, die Freude war groß.

Passend durften die Kinder ein lustiges Faschingslied lernen und beim Tischtheater die Geschichte von der dummen Augustine verfolgen.

Bei der Faschingsfeier ging es dann hoch her, es wurde getanzt, gesungen und an den Stationen gespielt und Preise erobert. Als Höhepunkt ging es in einer Polonaise durch das ganze Haus.

Im Fasching möchten sich die Kinder natürlich auch so verkleiden wie sie wollen und worauf sie sich schon dauernd freuen. Dazu hatten sie vor dem Clownfasching Gelegenheit, ein tolles Faschingsfest wurde gestartet für alle Cowboys, Prinzessinnen, Tiere, Piraten und viel Masken mehr.

 Schließlich gab es dann noch die Pyjamaparty. Alle kamen im Schlafanzug oder Nachthemd, es ging fröhlich und ausgelassen zu bei Spielen und Popcorn. Zum Schluss wurde dann noch der Fasching ins Bett gebracht bis zum nächsten Jahr und die Luftschlangen verbrannt.

Am Aschermittwoch waren wir dann in die Kirche zu einem kleinen Gottesdienst eingeladen.

Nach dem Fasching haben uns Zirkusclowns und ihre Zirkusdirektorin besucht.

Die Clowns haben lustige Clownereien vorgeführt und alle mussten sehr lachen, Clowns sind einfach ein Erlebnis!

Besonders schön war es, dass die Kinder von den Clowns kleine Kunststücke lernen durften mit Reifen und Tüchern und auch ein echtes Zirkusseil wurde aufgebaut, über das die Kinder, mithilfe der Clowns und der Direktorin, balancieren konnten.

Unsere FOS Praktikantinnen vom ersten Halbjahr, Miriam und Hannah, mussten sich verabschieden, ihre Zeit bei uns war leider vorbei, sie waren ein echter Gewinn und eine Unterstützung und konnten den Kindern viel Zeit widmen.

Nach der schönen Zeit mit den beiden haben wir uns gefreut auch für das zweite Halbjahr wieder FOS Praktikantinnen begrüßen zu dürfen. Nun sind Alina und Samira bei uns und waren im Fasching schon aktiv dabei!!

Unsere Geburtstagskinder durften wieder ihre schönen Karten phantasievoll und mit viel Glitzer gestalten, jedes Kind wie es wollte.

Herzlichen Glückwunsch, hoch sollen sie leben!!

Gruppenbericht für Dezember 2019 und Januar 2020

Die Unruhe, das Austesten und seinen Platz finden, wie im letzten Gruppenbericht geschildert, haben sich langsam gelegt und es kehrt immer mehr Ruhe und Entspannung ein.

Alle Kinder haben sich an die neue Gruppensituation gewöhnt, sie sind vertraut mit den Kindern, den Mitarbeitern, den Abläufen und konnten sich in der Gruppe orientieren und ihren Platz finden.

Durch die vielen Buben wird es immer etwas lauter bleiben, denn sie bringen einfach viel Energie mit. Die Energie wird aber nicht mehr eingesetzt um sich gegenseitig zu testen und Grenzen zu erproben.

Die Gruppensituation ist erst einmal geklärt und bekannt und alle Kinder wissen was auf sie zukommt und wie sie sich einbringen können und wollen.

Spielpartnerschaften haben sich gefunden, die Kinder wissen mit wem sie am besten zusammen passen und wer ihre Interessen teilt und so finden sie schnell in ein gemeinsames Spiel.

Hätten wir Erwachsenen die Kinder von Anfang an noch mehr beschäftigt, wäre zu wenig Zeit gewesen um zu testen und auszuprobieren und die Kinder hätten sich nicht selbstbestimmt

 

Gruppenbericht  für September, Oktober, November 2019

Im September durften wir viele neue Kinder und ihre Eltern im Kindergarten begrüßen.

Einige Kinder sind aus der Krippe zu uns gewechselt, für sie gab es wenig Umstellungsschwierigkeiten, denn ihnen waren ja der Kindergarten, die Mitarbeiter und auch die Kinder schon ein  bisschen bekannt. Trotzdem mussten sie natürlich erst mit der größeren Gruppe vertraut werden.

Weiter sind neueWaschbären und auch Eisbären zu uns gekommen. Alle Neuen mussten sich erst einmal daran gewöhnen nun den Kindergarten täglich zu besuchen. Die ersten Tage oder Wochen sind meist ganz interessant und angefüllt von den neuen Eindrücken und die Kinder kommen sehr gerne. Später kommt dann der Alltag dazu und das Wissen jetzt täglich den Kindergarten zu besuchen, auch wenn man mal keine Lust hat oder müde ist oder einfach nur lieber daheim sein möchte. In dieser Zeit fällt es den Kindern häufig schwer sich am Morgen von den Eltern zu verabschieden. So auch in diesem Jahr und wir haben versucht durch erhöhten Personaleinsatz die Kinder in der Eingewöhnungsphase besonders aufmerksam zu begleiten und ihnen dadurch die Eingewöhnungsphase im Kindergarten zu erleichtern. Schließlich konnte  bei fast allen Kindern die Eingewöhnung gut beendet werden und sie haben ihren Platz gefunden.

In diesem Jahr haben wir eine besonders anspruchsvolle Pandagruppe, die sehr viel Aufmerksamkeit erfordert.

Die Vorschulkinder vom letzten Jahr waren eine sehr harmonische und entspannte Gruppe, die sich sehr ausgleichend auf alle Kinder ausgewirkt hat. An den Großen orientieren sich die jüngeren Kinder und sind diese Großen sehr entspannt, unterstützen die Kleinen und wirken insgesamt sehr integrativ, dann wirkt sich das sehr positiv auf die Gesamtgruppe und besonders auf die sehr feinfühligen Kinder aus. Die Pandas vom letzten Jahr waren auch gute Vorbilder für die jetzigen Pandabären.

Ab September haben diese Vorbilder dann gefehlt. In jeder Gruppe, die sich neu zusammensetzt, findet ein Prozess der Neuorientierung statt. Die Kinder testen sich und die anderen und auch die Grenzen im Kindergarten.

 

Unsere Pandagruppe besteht aus 18 Kindern, davon 14 teilweise sehr energievolle und bewegungsfreudige Buben. Diese Jungs testen sich und die anderen mit hohem Körpereinsatz, sie fordern sich gegenseitig heraus, messen ihre Kräfte und wollen sich gegenseitig ihre Stärke beweisen. Die ausgleichenden Kinder sind in der Minderzahl und bewirken hier wenig.

Wir mussten nun unsere pädagogischen Schwerpunkte und erzieherischen Mittel neu überdenken. Eigentlich möchten wir den Kindern Freiheiten lassen zur individuellen Entwicklung und ihnen die Möglichkeit geben ihre Interessen zu verfolgen, ihre Spielpartner frei zu wählen.

Durch die gesammelte vorhandene Power waren die Kinder aber kaum in der Lage zur Ruhe zu kommen und sich interessiert und wohlwollend aufeinander einzulassen.

Auch Kinder der Eisbärengruppe, die auch hauptsächlich aus Buben besteht, wurden von der Unruhe beeinflusst und haben bei den wilden, ausufernden Spielen mitgemacht.

Für uns ist es nun wichtig den Tagesablauf und das Zusammenspiel viel mehr zu regeln als wir es gewohnt sind.

Wir müssen mehr bestimmen wer wann und wo zusammen spielen darf. Wir müssen bei, sich anbahnenden, Auseinandersetzungen früher vermittelnd eingreifen und wir müssen die Gruppen insgesamt häufiger trennen.

Weiter ist es wichtig sich besonders viel Zeit für Erklärungen und Gespräche mit den „Wilden“ zu nehmen und Ruhe und Ordnung vermehrt einzufordern.

Unser erzieherisches Handeln soll zum einen bewirken, dass sich die Pandagruppe beruhigen kann und andere Wege findet sich auseinanderzusetzen.

Andererseits soll sich die Atmosphäre soweit entspannen, dass sich die jüngeren und die ruhigeren Kinder wohl und sicher fühlen können  auch wenn die Gruppe gemischt ist, denn von dem Zusammensein von Groß und Klein sollen ja alle profitieren können.

Es zeigt sich langsam, dass unsere Bemühungen Früchte tragen und sich das Zusammenleben in der Gruppe immer positiver gestaltet.

Stellen wir fest, dass die geballte Energie eine Entladung braucht, trennen wir die Kinder und „verordnen“ ihnen eine ruhige Beschäftigung z.B. am Tisch, das genügt oft schon um die Situation zu entschärfen oder wir bieten einzelnen Kindern die Möglichkeit sich im Bewegungsraum auszutoben. Im Bewegungsraum besteht aber die Gefahr, dass sich die Energie hochschaukelt und die Kinder wilder werden statt sich auszupowern und sich dann zu beruhigen, hier müssen wir gut ausloten.

Insgesamt sind wir sehr gefordert zu beobachten und einzugreifen um den Kindern sehr stark die Grenzen zu zeigen. Zieldabei ist aber den Kindern langfristig wieder mehr Eigenverantwortung zu übertragen sobald die Situation in der Gruppe es erlaubt,denn jedes einzelne Kind ist prima und die Energie und Kraft eigentlich etwas sehr Gutes, das Problem ist die geballte Energie, die kanalisiert werden muss.

Alle anderen Kinder,und auch die lebhaften Kinder in ihren ruhigen Phasen,nutzen die Möglichkeiten, die ihnen der Kindergarten bietet für sich und das gemeinsame Spiel. Sie probieren aus, entdecken ihre Vorlieben und freuen sich an den gemeinsamen Aktionen, sei es mit den Mitarbeitern zusammen bei Angeboten und angeleiteten Beschäftigungen oder beim selbständigen Spiel mit den jeweiligen Spielpartnern.

Wir bemühen uns sehr allen Kindern die nötige Aufmerksamkeit und Zuwendung zukommen zu lassen, die ihnen zusteht und die nötig ist für ihre Entwicklung im Kindergarten und für ein zufriedenes Zusammensein mit den Kindern und Erwachsenen.

Dieses entspannte Zusammensein findet in der momentanen Gruppenphase noch viel in den Kleingruppen statt, sei es im freien Spiel oder bei den zahlreichen Angeboten und angeleiteten Beschäftigungen.

Unsere thematischen Inhalte in den letzen Monaten:

In den ersten Wochen durften sich die Kinder in den Kleingruppen besser kennen lernen und sich mit dem jeweiligen Gruppenbären beschäftigen. Die Sachbücher über die Bären sind sehr interessant und die Kuscheltiere dazu weich und anschmiegsam.

(Gruppenfindung, Buchbetrachtung und Wissen aneignen, Sprachübung – über das Neue sprechen, Sinneserfahrung, soziales Lernen…)

Alle Kinder zusammen haben unser Begrüßungslied, das Aufräumlied, sowie

Herbst – und Martinslieder gesungen  (Musikalische Erziehung)

In der Natur ist im Herbst viel geboten, so wurden Kartoffeln und andere Früchte im Garten geerntet.

Die Geschichte vom Kartoffelkönig hat den Kindern gut gefallen, aufmerksam haben sie zugehört und selber mitgespielt.

Die Eltern waren im Kindergarten und zusammen wurden die Herbstgartenarbeiten erledigt und viele Äpfel für unseren gesunden, biologischen Saft gepflückt oder von den Bäumen geschüttelt.

Die Wachbären durften für die Stärkung beim Gartentag die Kuchen backen.

Im Kindergarten hat es immer wieder besonders gut geduftet wenn die Birnen und Zwetschgen für unseren Wintervorrat gedörrt wurden.

Auch Kastanien wurden von den Waschbären und Eisbären bei unserem Nachbarn eifrig gesammelt.

(Naturerfahrung, Erleben der Jahreszeiten, Gruppengefühl bei der Buchbetrachtung und der Geschichte)

Die Pandabären durften mit fahren nach Attel zum Saft pressen und den Tieren auf dem Bauernhof einen Besuch abstatten.  (Umwelterfahrung)

Die Pandas konnten viele Kartoffeln in unserem Garten ernten, denn sie haben Herbst die Saatkartoffeln in die Erde gebracht.

Passend zur Kartoffelernte konnten alle Kinder die Geschichte vom Kartoffelkönig verfolgen. Der Kartoffelkönig war eine besonders groß und schön gewachsene Kartoffel aus unserem Garten, geschmückt mit der Krone.

Buntes Gemüse, Kräuter und Salat aus dem Garten haben immer wieder unseren Speiseplan bereichert.

Wir sind in die Kirche gegangen um uns den Erntedank Altar anzuschauen und Gott für die Früchte zu danken.  (religiöse Erziehung)

Küken von der Familie Rieg haben uns im Kindergarten besucht, sie waren wirklich klein und süß, um so erstaunlicher wie sehr sie bei ihrem nächsten Besuch eine Woche später schon gewachsen waren.

Auch Blindschleichen haben wieder Zwischenstation im Kindergarten gemacht bevor sie sich zu einem Knödel verschlungen unter der Hecke für den Winter versteckt haben.(Natur erleben, Umwelterfahrung)

Zu den besonderen, regelmäßig wiederkehrenden,

Natur – und Umwelterfahrungen

gehören unser Waldplatz und unsere braven Pferde Kvika und Blacky.

Den neuen Waldplatz haben alle Kinder interessiert und aufmerksam erkundet.

Ab Frühjahr werden wir wieder regelmäßig wöchentlich einen Tag im Wald verbringen.

Jedes Kind, das mag, darf im Turnus mitgehen um die Pferde zu versorgen, sie zu putzen und dann zu reiten.

Schließlich wurde es wieder Zeit um uns auf St. Martin vorzubereiten.

Beim Tischtheater konnten die Kinder die Geschichte von dem Ritter Martin verfolgen und sie später selber nachspielen.   (religiöse Erziehung)

Die Laternen zum Umzug wurden mit Blätterdruck neu gestaltet.(Kreativität, Feinmotorik)

Für den Gottesdienst durften Eisbären selber Semmeln backen, die St. Martin und der Bettler in der Kirche den Leuten zum Teilen gegeben haben.

Beim Martinsfest haben die Kinder mit ihren Familien den Gottesdienst besucht und sind hinter dem Ritter Martin auf dem Pferd mit ihren Laternen hergezogen.

Dann wurde am Lagerfeuer gemeinsam gefeiert und gesungen.(Gemeinsamkeit erleben)

Nach der Eingewöhnung konnten wir die Angebote des Wochenplanes intensiv einführen, sie werden immer durchgeführt, außer ein Thema oder Projekt benötigt vorübergehend mehr Zeit.

Die festen Angebote sind:

Turnen, Kochen, Pferde, Schulvorbereitung

(Neben allen anderen Förderschwerpunkten bei diesen Angeboten ist die Wiederholung wichtig, Kinder lieben Wiederholungen, sie vermitteln Sicherheit im Vertrauten)

Unser Garten mit den Geräten, den Spielsachen, den Fahrzeugen und vor allem dem Baumaterial sind sehr beliebt und die Kinder werden angeregt vieles auszuprobieren, zu bauen, sich zu bewegen und ihre Kräfte sinnvoll einzusetzen.

Interessant ist natürlich unser Teich als Wasserstelle und auch zum Angeln.

Die Geräte auf dem Spielplatz sind ebenso  beliebt und der Sportplatz natürlich auch, besonders bei den Fußballspielern. (Umwelterfahrungen, Körpererfahrungen in unterschiedlichen Bereichen)

 

Informationen zur aktuellen Betreuungssituation aufgrund des Corona-Virus

Informationen zur aktuellen Betreuungssituation aufgrund des Corona-Virus

Liebe Eltern, Angehörige sowie alle anderen Besucher unserer Internetseite,

Wie sie wissen ist aufgrund der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege seit 13.03.2020 der Besuch unserer Einrichtung   für unsere Kinder bis auf weiteres untersagt!

Es gibt derzeit leider keine Hinweise darauf, wann wir die Kindertagesstätte wieder für alle Kinder regulär öffnen dürfen!

Es gibt jedoch Ausnahmefälle und für diese steht in unserer Einrichtung eine Notbetreuung zu den regulären Öffnungszeiten zu Verfügung!

Der Kreis der Personen und die Bedingungen, wann die Notfallbetreuung in Anspruch genommen werden kann, wird regelmäßig geprüft und geändert!

Die Bedingungen hierfür und viele weitere Informationen sowie die neuesten Entwicklungen finden sie unter folgendem Link des Staatsministeriums:

https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

Die Kinder der betreffenden Eltern können jederzeit und auch ohne Voranmeldung Montag bis Freitag ab 7.00 Uhr in die Einrichtung gebracht werden!  Um die Notbetreuung für alle Beteiligten bestmöglich organisieren zu können wäre es aber für uns sehr hilfreich, wenn sie uns im Vorfeld Bescheid könnten, falls ihnen dies möglich ist!

Für alle weiteren Fragen sind wir telefonisch wochentags von 7.30 Uhr bis 9.00 Uhr und von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr erreichbar!!!

Auch werden wir versuchen,  alle Familien regelmäßig mit Post für die Kinder sowie mit Informationen über neue Entwicklungen für die Eltern zu versorgen!

Wir hoffen weiterhin, die Einrichtung möglichst bald wieder regulär öffnen zu können und wünschen allen Kindern, Eltern, Angehörigen und auch allen anderen bis dahin alles, alles Gute und vor allem Gesundheit in diesen besonderen Zeiten!!!

Herzliche Grüße,

Das Team der Kindertagesstätte Evenhausen

 

P.S.: Anbei noch die Allgemeinverfügung des Staatsministeriums zur Einsicht:

20200313_allgemeinverfuegung_stmgp_schulen_kitas

 

Anmeldung für das Kita-Jahr 2019/2020

 

Anmeldung in der Kindertagesstätte Evenhausen

für das Kita-Jahr 2020/2021

 

Dienstag, 03.03.2020  von  15.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 

Wir laden alle interessierten Eltern von Krippenkindern ab 1 Jahr und Kindergartenkindern zu unserem Anmeldetermin ein. Kinder mit erhöhtem Förderbedarf können in Krippe und Kindergarten selbstverständlich auch angemeldet werden.

An dem Tag steht das gesamte Team für Fragen und Informationen zur Verfügung und führt gerne durch die Einrichtung. Auch Eltern, die ihre Kinder schon in unserer Einrichtung haben, sind anwesend. Sie berichten über ihre Erfahrungen und sind gerne zu einem Austausch bereit.

Wir freuen uns auch über Eltern, die sich für unsere Einrichtung interessieren, selbst wenn sie ihr Kind nicht oder noch nicht anmelden wollen.

 

 

Gruppenbericht Mai, Juni und Juli 2019

Das letzte Quartal im Kindergartenjahr ist neben der Eingewöhnungsphase auch besonders einschneidend und wegweisend.
Gemeinsam bringen wir das Jahr zu einem guten Abschluss um für die Vorschulkinder den Schritt in die Schule gut vorzubereiten und die bleibenden Kinder schon auf das neue Jahr vorzubereiten.

Für die Vorschulkinder finden viele wichtige Aktionen statt, die ihr Selbstbewusstsein, ihre Eigenverantwortung, den Lerneifer, die Neugierde, die Ausdauer, eine nötige Arbeitshaltung und auch den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung in der Vorschulgruppe stärken und fördern.
So werden ihnen Sicherheit und Vorfreude vermittelt, die ihnen schließlich den Schulstart erleichtern und die Lust am Lernen noch einmal unterstreichen.
Sie sind Schulkinder, sie können das und sie möchten nun endlich in die Schule !!

Die Kinder, die im Kindergarten bleiben, erleben mit, dass die Vorschulkinder immer wieder zu ihren Aktionen aufbrechen und sich auf die Schule vorbereiten. Dadurch wird ihnen immer mehr bewusst, dass die „Großen“ nach den Ferien nicht mehr im Kindergarten sein werden und sie bereiten sich ganz selbstverständlich auf die veränderte Situation vor.

Gemeinsam wird das Jahr zu einem schönen, runden Abschluss gebracht und die Kinder sind bereit zum Neuanfang im September. Nur wenn eine Phase gut abgeschlossen ist, kann die nächste Phase auch gut beginnen.

Der Abschluss ist immer gepaart mit Abschied, von den Schulkindern und auch immer wieder von Mitarbeitern, Praktikanten und FSJ lern.
Unser Augenmerk liegt auf der schönen Zeit, die wir gemeinsam verbringen durften und wir freuen uns wenn wir uns wieder einmal treffen.

So beenden wir das Jahr mit vielen schönen und nachhaltigen Eindrücken !!

Das war bei uns los:

Für den Muttertag und Vatertag bereiten die Kinder immer gerne ein Geschenk vor, denn sie finden es schön ihren Eltern eine Freude zu machen.
Blumen wurden eingepflanzt und er Topf verziert, dazu gab es noch ein Herz, fotografiert auf der Kinderhand, mit einem netten Gedicht darauf. Die Eltern haben sich bestimmt gefreut!

Der Märchenerzähler hat uns besucht und für jede Altersstufe das passende Märchen erzählt und sehr lebhaft dargestellt.
Die Kinder haben sich gerne in die phantastische Märchenwelt begeben.

Täglich durften Kinder bei der Pferdepflege helfen und dann auf Blacky und Kvika reiten.
Auch auf den Koppeln ist immer wieder was zu tun und die Kinder haben emsig alles zusammen gerecht was die Pferde nicht fressen wollten und auf der Koppel nachgemäht wurde. Anschließend wurde alles auf Isas Anhänger geladen und sie hat es mit ihrem tollen kleinen Bulldog weg gebracht.

Im Garten und der Natur wird gepflanzt, gepflegt und geerntet. Praktisch sind natürlich die Gaben der Natur um die wir uns nicht kümmern müssen, wie der Holunder. Wir sind los gezogen und haben im Dorf die Blüten von den Sträuchern gepflückt und leckeren Sirup hergestellt.
In unserem Garten gab es besonders viele Mirabellen, wohin mit dem ganzen Obst, das war die Frage und wir haben Saft davon gemacht, er schmeckt etwas herb aber auf jeden Fall interessant.

Die Eisbären durften Anton Ammersbach zuhause besuchen und die Schildkröten seines Vaters anschauen. Die Schildkröten sind wirklich besondere Tiere und Antons Papa hat viel darüber erzählt. Dann wurde noch ausgiebig gespielt und Brotzeit gemacht.
Danke für das schöne Erlebnis !

Vor dem Abschiedstag im Kindergarten haben wir zusammen einen Abschlussgottesdienst für das Kindergartenjahr gefeiert und natürlich vorbereitet.
Wir haben mit den Kindern den Abschluss gesprochen und schöne Lieder gelernt.
Beim Gottesdienst haben wir uns alle zusammen, Kinder, Eltern und Mitarbeiter, auf den Weg durch das Dorf gemacht und wichtige Sachen für den Gottesdienst eingesammelt um die Kirche zu schmücken, ein Kreuz, eine Kerze und Blumen.
Für den Gottesdienst haben die Vorschulkinder schöne Bilder gestaltet, auf denen sie darstellen durften was ihnen im Kindergarten besonders gut gefallen hat, auf der Leinwand konnten die Bilder von allen in der Kirche bewundert werden.

Da die Vorschulkinder häufig wegen ihrer besonderen Aktionen abwesend waren konnten die restlichen Kinder den ganzen Kindergarten intensiv für sich alleine bespielen und es wurde aktiv gespielt, gebastelt, musiziert, geturnt, gebaut und im Garten Höhlen, Wasserläufe, Lager etc. gebaut.
Auch die Fahrzeuge konnten viel ausgiebiger genutzt werden.

Schließlich war es dann wirklich so weit, der Abschied war da.
Erst wurden Veronika und Niklas von allen verabschiedet und mit einem Lied, Abschiedsgeschenken und guten Wünschen bedacht.

Und am letzten gemeinsamen Tag dann der
Rauswurf der Vorschulkinder und das gemeinsame Abschiedsfest mit den Eltern.

Stolz durften die Vorschulkinder ihre Schulranzen in der Gruppe vorzeigen und sie wurden von allen gebührend bewundert. Dann konnten die Vorschulkinder ihre Abschiedsgeschenke entgegen nehmen und begleitet von gegenseitigen guten Wünschen haben sich die Kinder in der Gruppe voneinander verabschiedet und mit schließlich mit Begeisterung die Vorschulkinder „hinaus geworfen“.

Anschließend wurde im Garten noch mit den Eltern zusammen gefeiert bis zum endgültigen Ende des schönen Tages. Vielen Dank für das schöne „Erinnerungsgbankerl“ der Vorschulkinder. Alle Kinder und Erwachsenen werden immer wieder gerne an sie denken!

Wir hatten natürlich auch wieder Geburtstagskinder
und gratulieren ihnen ganz herzlich !!!!
Hoch sollen sie leben!!

Vielen Dank für das schöne Kindergartenjahr!!

Die besonderen Aktionen der Vorschulkinder:

In der Schulvorbereitung und beim Vorkurs Deutsch wurden die Vorschulkinder immer mehr an die Anforderungen und die Lernerlebnisse und Methoden der Schule herangeführt.

Das Gewöhnen an den schulischen Ablauf konnten die Kinder in den Vorschulkinderwochen besonders üben und sie waren ganz eifrig bei der Sache. Ausgelagert in den Gruppenraum im Pfarrhaus wurde Schule „gespielt“, die Einheiten waren zeitlich dem Ablauf der Schulstunden angepasst. Weiter durften die Kinder die Pausen üben, denn es ist gar nicht so einfach in den Pausen zu spielen, zu essen, zu trinken und auch noch auf die Toilette zu gehen, da muss die Zeit eingeteilt werden.

Bei den Kooperationstagen und dem traditionellen Schulbesuch kurz vor den Ferien durften die Kinder fünf ganze Vormittage Schulluft schnuppern, das Schulhaus kennen lernen, Schulstunden abhalten und natürlich die Spielgeräte auf dem Pausenhof ausprobieren. Auch eine Fahrt mit dem Schulbus wurde schon mal geprobt.

Endlich da, die mit Spannung erwartete Übernachtung der Vorschulkinder im Kindergarten.
Betten bauen, Abendessen kochen, Lagerfeuer, Nachtwanderung und Vorlesen bis zum Einschlafen nach Mitternacht! Die Kinder sind an diesem Erlebnis gewachsen und haben nach dem gemeinsamen Frühstück ganz stolz ihre Eltern begrüßt.

Ebenso ein beeindruckendes Erlebnis war der Ausflug der Vorschulkinder mit den Eltern zum kleinen Wasserfall Schoßrinn bei Aschau. Über die Felsen klettern, hinter den Wasserfall kraxeln, im kalten Wasser baden, im felsigen Bett des Wildbaches hoch klettern bis zum Wasserfall, das waren lauter anspruchsvolle, spannende Aktionen, die nur ein Vorschulkind schafft! Und dann die stärkende Brotzeit auf der Bergwiese, es war ein gelungener Tag, der dem Selbstbewusstsein der Kinder einen Schub gegeben hat.
Sie sind groß und fit eben wie die Schulkinder!

Danke für

die schöne Zeit

mit Euch !!!!!

Euer Team

Gruppenbericht Februar bis April 2019

Nachdem im Januar die Weihnachtszeit mit dem Besuch der Heiligen drei Könige abgeschlossen wurde, war wieder besonders viel Zeit für freies Spiel, die von den Kindern sehr aktiv und einfallsreich gefüllt wurde und wird.

Die Öffnung des Hauses bekommt nun immer mehr Gewicht. Waren die Kinder in den ersten Monaten noch mehr auf ihre Kleingruppen bezogen oder haben sich im freien Spiel auf einen bestimmten Bereich bezogen, nutzen sie nun die Zeit der Hausöffnung ausgiebig für abwechslungsreiches und forschendes Spiel.
Im Haus und Garten gibt es so viel zu tun und zu entdecken, sowohl das immer bereitstehende Spielzeug und Material als auch die, nach Bedarf zur Verfügung gestellten Dinge, regen die Kinder an und werden auf verschiedene Weise genutzt und für das eigene Spiel und die Entdeckerfreude heran gezogen.

Das Spiel findet gemeinsam statt und die Kinder profitieren sehr von dem Miteinander, sie regen sich gegenseitig an, unterstützen sich, führen ihre Ideen und Einfälle zusammen und entwickeln sich in dieser unterstützenden, tragenden Grundhaltung sehr positiv, sie fühlen sich sichtlich wohl. Nur wer sich wohl und sicher fühlt kann sich frei entfalten, das wirkt sich auf alle Entwicklungsbereiche aus.
Ist die Gefühlswelt in Ordnung kann man gut erkennen was man möchte und was wichtig ist, aber nicht nur bei sich sondern auch bei den anderen.
Geht es einem gut, fällt das Lernen und Aufnehmen von neuen Inhalten und Erfahrungen leicht, man ist frei für interessiertes Wahrnehmen.
Geht es einem gut kann man auch seinen Körper und seine motorischen Fähigkeiten einschätzen und mutig einsetzen, oder auch gelassen dazu stehen etwas nicht zu wollen oder können.

Auseinandersetzungen können immer entstehen, sie gehören zu einem lebhaften Miteinander, bei dem alle ihre Vorstellungen und Meinungen einbringen dürfen und sollen.
Unterschiedliche Meinungen führen natürlich zu Konflikten und die Kinder schaffen es gut diese Konflikte zu lösen. Die achtungsvolle Grundhaltung, ein wesentlicher Schwerpunkt in der Reggio – Pädagogik, beinhaltet automatisch, dass nicht nur die eigene Meinung zählt sondern auch die Meinung der anderen, und versucht wird zu einer Einigung zu kommen, die für jeden tragbar ist.
Hier ist eine gute Beobachtung durch die Erwachsenen wieder besonders wichtig, so können sie rechtzeitig sehen wenn die Kinder Unterstützung benötigen und ihnen bei den Auseinandersetzungen helfend zur Seite stehen, falls das nötig ist.

Die Kinder erobern aktiv und nach ihren eigenen Bedürfnissen alle Möglichkeiten, die ihnen der Kindergarten im Freispiel bietet, sei es in der Kleingruppe oder in der Großgruppe und bei der Hausöffnung.
Genau so aktiv und motiviert beteiligen sie sich aber auch an allen Angeboten und Projekten.
Turnen, Kochen, Orchestergraben, Schulvorbereitung
sind weiterhin die gerne angenommenen, wiederkehrenden Angebote im Wochenverlauf.
Stehen besondere Themen oder Projekte an, wird bei den wiederkehrenden Stunden einfach mal pausiert um genügend Zeit für die Projekte zu haben, die Kinder verstehen das gut und können auch die Vorteile sehen, sie nehmen sich Zeit für eine bestimmte Sache, der sie besonders viel Aufmerksamkeit widmen können..
(Abläufe verändern – Flexibilität üben und sich auf Neues einlassen)

Die Schäffler haben vor dem Lagerhaus getanzt und wir wurden eingeladen ihnen zuzuschauen, eine sehr beeindruckende Vorführung für die Kinder, besonders nett war der Clown, der sehr auf die Kinder zugegangen ist und ihnen sogar einen Farbklecks ins Gesicht gemalt hat. (Kennenlernen von Brauchtum)

Ein schönes Projekt, das uns für lange Zeit begleitet hat, waren die lachenden Gesichter.
Mit unserer Mimik drücken wir unsere Gefühle aus, das besonders Schöne bei den Kindern ist, dass sie sehr viel lachen und fröhlich sind. Dieses Lachen wurde extra hervor gehoben und jedes Kind hat ein lachendes Gesicht gestaltet und diese Gesichter wurden in den Gruppenräumen verteilt.
(Emotionalität, Bedeutung der Mimik, Phantasie, Kreativität, Kognition und Feinmotorik)

Der Fasching wurde mit Spannung erwartet und die Räume schön dekoriert, die gebastelten lachenden Gesichter haben sehr gut zur Faschingsdeko gepasst!
Die Kinder konnten sich tagelang schminken und verkleiden bis schließlich endlich der Höhepunkt des Faschings stattfinden konnte, die große Feier mit Verkleiden, Musik, Tanz, Spielen, Süßigkeiten und er beliebten Faschings – Räuberbrotzeit.

Im Fasching gab es auch einen Familiengottesdienst zu dem Thema lachende Gesichter, denn Jesus hat die Kinder besonders gerne um sich versammelt und sich bestimmt auch sehr über ihre lachenden Gesichter gefreut. (religiöse Erziehung)
Bei dem Gottesdienst und auch danach hatten auch die Eltern viel Grund zum Lachen, denn Lachen tut allen gut! (Emotionalität, Freude)

Bald war es nach Fasching so weit sich langsam auf Ostern vorzubereiten:
Osternester wurden gebastelt, Lieder gesungen, Bücher angeschaut und vorgelesen, und schließlich war der Tag für das gute Osterfrühstück gekommen. Nach dem Frühstück durften die Kinder wieder ein schönes Kasperltheater anschauen. Diese Zeit hat der Osterhase genutzt um die gefüllten Nester zu verstecken. Nach dem Kasperltheater wurde dann gesucht und gesucht bis endlich alle Nester gefunden waren, so eine Freude!
(sozialer Bereich – Gemeinsamkeit erleben, Brauchtumspflege, Feinmotorik)

Für die Kinder sind natürlich das Osternest und der Osterhase sehr wichtig, nachdem diese Punkte abgeschlossen waren, haben wir uns dann dem eigentlichen Ostern angenähert, der Auferstehung mit dem Lesen der Kinderbibel, Besuch der Kirche und des Friedhofes, Vertiefung des Themas mit Legematerial und schließlich Gestaltung der Osterkerzen für unsere Tische, wir zünden sie immer bei der Brotzeit an und beginnen mit einem Tischgebet.
(religiöse Erziehung)

Im freien Spiel wird viel experimentiert und die Kinder lassen sich gerne Bücher ihrer Wahl vorlesen und unterhalten sich auch immer wieder über die Inhalte.
(Kognition, Lernen durch eigene Erfahrung, Sprachförderung, Anregung der Phantasie und Vorstellungskraft)

Die gezielte Schulvorbereitung nimmt für die Vorschulkinder mehr und mehr zu und wird ergänzt durch Besuche der Kinder in der Schule und Besuche der Lehrkräfte bei uns im Kindergarten.

Wir gratulieren unseren Geburtstagskindern,
sie leben hoch, hoch, hoch………………….

Ab jetzt dürfen sich die Kinder aktiv an der Versorgung der Pferde beteiligen. Abwechselnd sind sie in der Früh dabei beim Misten und Füttern, sind die Pferde satt dürfen die ausgewählten Kinder sie dann bürsten und einige Runden reiten !!!
(Tiergestützte Pädagogik fördert die Emotionalität, stützt das Einfühlungsvermögen und vermittelt Sicherheit und Selbstbewusstsein)

Wer dran ist, der findet in der Früh an seinem Garderobenplatz das Foto von
Blacky und Kvika vor.

Gruppenbericht November 2018 bis Januar 2019

Nach den ersten Monaten in denen sich die Kinder an die Gruppensituation im neuen Kindergartenjahr gewöhnen mussten, was mit viel Unruhe verbunden war, ist nun Ruhe und Entspannung eingekehrt.
Die neuen Kinder sind alle eingewöhnt, sie fühlen sich zugehörig und sind im Kindergaten angekommen. Die „Alten“ haben sich an die veränderte Situation im neuen Kindergartenjahr gewöhnt und konnten sich neu orientieren und ihren Platz finden.
Die Herbstferien haben noch dazu beigetragen die neuen Eindrücke zu verarbeiten und so verlaufen nun die Tage zum großen Teil sehr harmonisch.
Die Kinder fühlen sich sichtlich wohl, sie gestalten ihre Tage sehr eigenverantwortlich und suchen sich die Spielpartner und die Beschäftigungen aus, die gerade ihren Interessen und ihrem Entwicklungsstand entsprechen.
Die Kinder haben die freie Auswahl und können sich und ihre Wünsche und Bedürfnisse sehr gut einschätzen wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen.

Für die Erwachsenen ist es nun besonders wichtig die Kinder gut zu beobachten um zu erkennen was sie wirklich brauchen und ihnen möglichst wenig Vorgaben zu machen und so die natürliche Entwicklung nicht zu behindern, denn wenn ein Kind einen Entwicklungsschritt dann machen kann wenn die Zeit dazu reif ist, kann es die Erfahrungen aufnehmen, verfestigen und darauf aufbauen.

„Eine Pflanze wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht!“

Die Kinder suchen die Herausforderungen, die zu ihnen passen, die sie nicht überfordern, die ihnen aber auch nicht zu wenig abverlangen. Und so gestalten, erforschen, entwickeln sie ihre eigenen Fortschritte und finden Möglichkeiten und Lösungen um weiter zu kommen, getreu dem Spruch:

„Wir machen uns den Weg beim Gehen“

Nur wer festgetretene Pfade verlässt kann eigene Wege finden. Interessiert und offen gehen die Kinder ihre eigenen Wege!

Die Vorweihnachtszeit mit der beschaulichen, festlichen Stimmung und der Vorfreude auf Weihnachten trägt zusätzlich zum Wohlfühlen bei.
Die Kinder beteiligen sich gerne an allen Angeboten, die zur Weihnachtszeit gehören.
Sie verfolgen aufmerksam die Weihnachtsgeschichte und lernen dabei täglich neue Menschen und Tiere kennen, die unsere Krippenlandschaft mehr und mehr bevölkern.
Die Geschenke für die Eltern herzurichten macht natürlich besonders viel Freude und auch für Menschen, denen es nicht so gut geht, etwas zu tun vermittelt den Kindern einen schönen Eindruck.
Es ist einfach schön füreinander da zu sein, die eigene Freude und die Freude der anderen zu erleben.

Unsere thematischen Inhalte in diesen Monaten

Die Kinder haben ganz viel Zeit im freien Spiel verbracht wie oben berichtet.
Weiter ist aber noch genügend Zeit geblieben um mit den Kindern schöne Inhalte und Themen zu erleben.

Im November hat uns der Heilige Martin besucht. Im Vorfeld wurden natürlich Laternen gebastelt, Bücher angeschaut und Lieder gesungen.
Nach dem Gottesdienst ist der Ritter Martin auf Kvika geritten und der Bettler wurde von Blacky begleitet. Danach haben wir zusammen mit den Familien am Lagerfeuer gefeiert. Wir haben für bedürftige Menschen Kleider gespendet.
(religiöse Erziehung, sozial/emotionale Erfahrungen, Feinmotorik …..)

Auch der Nikolaus war wieder im Kindergarten zu Gast und hat unsere Kinder natürlich, wie erwartet, sehr gelobt!

In der Vorweihnachtszeit haben wir unseren Kindergarten festlich geschmückt und auch für den Christbaum am Dorfladen Sterne gebastelt.
(Feinmotorik, Konzentration, Phantasie)

Täglich wurde beim Adventstreffen auf den gemütlichen Felldecken die Weihnachtsgeschichte weiter erzählt, am Adventskranz erstrahlten die Kerzen und die Kinder mit der goldenen Nuss durften die Türchen des Adventskalenders öffnen. Schließlich wurden noch die Figuren über die in der Geschichte erzählt wurde, in die Krippe gestellt.
(religiöse Erziehung, Brauchtum, gemeinsames Erleben – emotionaler/sozialer Bereich, Kognition)

Für die Eltern durften die Kinder Geschenke herrichten. Die leckeren Birnen, die die Kinder im Herbst geerntet und zum Dörren aufgeschnitten haben, wurden noch einmal probiert, für gut befunden und in die schön geschmückten Gläser für die Eltern gefüllt.
Bei einer kleinen Feier mit den Eltern konnten die Kinder dann die Gläser überreichen. Außerdem durften die Kinder den Eltern ein Lied vortragen aber auch selber schönen Weihnachtsliedern lauschen, gekonnt vorgetragen von
Chor – Mädchen aus der Realschule.
(gemeinsam Freude und gegenseitige Wertschätzung erleben)

Wir haben Spenden für arme Familien gesammelt, damit sie auch ein schönes Weihnachtsfest erleben dürfen. Die Spenden wurde mit dem Weihnachtstruck, organisiert von „Junge Leute helfen“ zu den Familien gebracht.
(Freude nicht nur selber erleben sondern auch anderen eine Freude bereiten)

Im Januar haben die Heiligen drei Könige den Weg zur Krippe gefunden. Die Kinder durften selber den Weihrauch anzünden und an dem duftigen Rauch riechen.
(sinnliche Wahrnehmung nicht nur mit den Augen auch mit der Nase)

Der Schnee im Januar hat den Kindern große Freude bereitet, sie konnten ihn im Freien genießen und auch im Kindergarten damit experimentieren.
(experimentelles Lernen, Naturerfahrungen, Sinneserfahrung)

Zu unseren Kindergartenpferden durften alle Kinder nun näheren Kontakt aufnehmen. Nach der Zeit des Beobachtens war es jetzt so weit: Jeder der wollte durfte Blacky und/oder Kvika zusammen mit einem Erwachsenen führen.
(tiergestützte Pädagogik, Kontaktaufnahme zu den Pferden – emotionale Erfahrung)

Turnen, Orchestergraben, Schulvorbereitung, Kochen, Mitbringtag
Gerne machen die Kinder überall mit und freuen sich über die unterschiedlichen Erfahrungen! (alle Entwicklungsbereiche)

Herzlichen Glückwunsch unseren Geburtstagskindern !!!

Gruppenbericht für September und Oktober 2018

Mit Elan und Freude sind wir alle in das neue Kindergartenjahr gestartet.
Im Kindergartenbereich durften wir eine neue Mitarbeiterin und 13 neue Kinder begrüßen, die erwartungsvoll, offen und aufnahmebereit den großen Schritt in den Kindergarten getan haben.

In Begleitung der Eltern konnten sich die neuen Kinder mehr oder weniger schnell eingewöhnen. Durch die umsichtige Unterstützung der Mitarbeiter ist es schließlich jedem Kind gelungen gut im Kindergartenbereich Fuß zu fassen.
Für die Kinder aus der Krippe war es ein bisschen einfacher, denn sie waren nicht mehr fremd und konnten in den letzten Monaten ihrer Krippenzeit schon verstärkt Kontakt zum Kindergarten und den Bezugspersonen aufnehmen.
Aber auch den ganz neuen Kindergartenkindern ist es gut gelungen sich einzugewöhnen und letztendlich fühlen sich alle vertraut mit der neuen Umgebung, es geht ihnen gut und das ist das Wichtigste.

In den ersten Wochen durften die Neuen den oberen Bereich des Kindergartens für sich erkunden, unterstützt durch die Vorschulkinder und einen Teil der Mitarbeiter. Langsam sind dann auch die unteren Räume und die restlichen Kinder und Mitarbeiter dazu gekommen.

Ihrem jeweiligen Temperament und Tempo entsprechend konnten alle neuen Kinder den Kindergartenalltag mit seinen Regeln und Abläufen kennen lernen. Die Regeln und Abläufe bilden einen festen Rahmen und roten Faden, das vermittelt den Kindern Orientierung und Sicherheit.

Innerhalb dieses Rahmens bleibt viel Zeit und Gelegenheit zur individuellen Entfaltung und Entwicklung. In der Eingewöhnungsphase wird diese Zeit von den Kindern genutzt um alle Möglichkeiten des Kindergartens für sich zu erkunden und sich vertraut zu machen.
Es wird getestet und ausprobiert, beobachtet und aktiv gestaltet!
Auch Kontakte zu den verschiedenen Kindern werden aufgenommen, wer passt zu mir, hat die gleichen Interessen, bei wem fühle ich mich wohl, mit wem gibt es Konflikte uvm.
Viele neue Kinder und viele neue Erfahrungen im Zusammensein in der Gruppe!

Die Verarbeitung der neuen Eindrücke und Erfahrungen braucht seine Zeit und die einfühlsame Begleitung aller Bezugspersonen im Kindergarten.
Die Kinder haben ihre Sache gut gemacht und wir können uns über die erfolgreiche Eingewöhnungsphase freuen.
Die Eingewöhnung war mit sehr viel Unruhe verbunden, denn nicht nur die neuen Kindergartenkinder mussten sich zurecht finden, auch die „Alten“ mussten sich an die veränderte Situation gewöhnen:

Es sind nicht nur neue Kinder zu uns gekommen. Die großen Kinder, die für viele Orientierung und Stütze waren, sind nun in der Schule und so hat sich die ganze Gruppenzusammenstellung verändert.

Der Neubeginn im Herbst bedeutet für alle Kinder sich neu zu orientieren und einen Platz in der Gruppe zu finden.

In dieser Phase wirkt sich die altersbezogene Kleingruppeneinteilung sehr positiv aus.
Für eine bestimmte Zeit des Tages finden sich die Kinder in ihrer vertrauten Kleingruppe zusammen um in Ruhe zu spielen, Zeit miteinander zu verbringen und auf thematische Angebote einzugehen.
Anschließend ist dann wieder Zeit um mit Interesse und Freude den Kindern der anderen Altersstufen zu begegnen und zusammen die vielen Möglichkeiten des Kindergartens zu genießen.

Wir bemühen uns den Kindern zu vermitteln, dass sie auf der einen Seite in ihrer Individualität gesehen werden und ihre persönlichen Bedürfnisse und Eigenheiten wert geschätzt werden.
Auf der anderen Seite ist es uns aber auch sehr wichtig, dass die Kinder die anderen achten und Rücksicht aufeinander nehmen.
Es ist den Kindern schon sehr gut gelungen sich auf ein wertschätzendes Miteinander einzulassen und unser Club der Individualisten bildet ein anregendes Miteinander in den Kleingruppen und der Großgruppe.

Die Herbstferien haben allen Kindern sehr gut getan. Sie konnten sich von der anstrengenden Eingewöhnungsphase erholen und nach der Woche ausgeruht den, nun schon sehr bekannt Kindergarten, besuchen.
Die „Neuen“ waren nun nicht mehr fremd und die „Alten“ auch schon mit der veränderten Situation vertraut.
Insgesamt ist eine wohltuende Ruhe und Entspannung eingekehrt.

Alle Kinder waren von Anfang an sehr interessiert und motiviert und es hat Spaß gemacht mit ihnen zu arbeiten. Sehr offen und neugierig sind sie auf die Bezugspersonen eingegangen und haben gerne an den Angeboten teilgenommen oder im freien Spiel die unterschiedlichen Möglichkeit im Kindergarten genutzt.

Unsere Inhalte in den letzten Monaten:

Viel Zeit wurde dem freien Spiel gewidmet um allen Kindern die Gelegenheit zu geben sich miteinander vertraut zu machen und die vielen Beschäftigungsmöglichkeiten im Kindergarten zu erkunden und auszuprobieren.

Angebote im Haus wie z.B. Kuchen backen, singen, bauen, malen, kochen, turnen, basteln, Kreisspiele, vorlesen, Tischtheater….. haben allen die Gelegenheit geboten bei schönen gemeinsamen Aktion gut zusammen zu finden.

Mit unseren Kuschelbären ( Waschbär, Eisbär und Pandabär) zusammen konnten die Kinder erfahren wie und wo diese Namensgeber für die Kleingruppen leben.

Das herrliche Wetter konnten wir ausgiebig im Freien nutzen, der Kindergarten – Garten, der Spielplatz, der Gemüsegarten und unsere nähere Umgebung bieten immer ausgiebig Möglichkeiten zum entdecken, spielen, ausprobieren und experimentieren:

Kastanien sammeln und damit spielen und basteln, beim Nachbarn Walnüsse sammeln, in unserem Garten Kartoffeln ernten, Äpfel ernten und Saft pressen, Blindschleichen genau betrachten und natürlich unsere Pferde auf der Weide beobachten,
Kürbisse ernten und eine leckere Suppe kochen, Getreide malen und Brot backen –
das alles durften wir im sonnigen Herbst genießen !!

Natürlich wurden auch schon viele Geburtstage miteinander gefeiert.
In diesem Jahr begleitet der Rabe Socke die Geburtstagskinder an ihrem Ehrentag.

Wir gratulieren den Geburtstagskindern ganz herzlich !!!

Projekt Künstler, Maler, Kinder

Die Kunst erlaubt es den Menschen sich sehr vielfältig auszudrücken. Kinder sind immer kleine Künstler wenn sie die Gelegenheiten, die Freiräume und die Möglichkeiten dazu haben.
Bei unserem letzten künstlerischen Projekt haben wir uns mit der Malerei, den Bildern und natürlich den Malern auseinandergesetzt. Was liegt da näher als sich mit „unserem Maler“ Lois Huber zu befassen.
Zum Einstieg durften die Kinder viele verschiedene Bilder von vielen Malern auf Postkarten kennen lernen und auf sich wirken lassen. Danach wurden Bilder und Kunstdrucke unterschiedlicher Künstler in unserer „Galerie“ ausgestellt.
Und schließlich haben wir uns mit den Bildern von Lois Huber beschäftigt.
Die Familie von Lois Huber hat uns aus seinem Nachlass viele „ausgemusterte“ Bilder zur Verfügung gestellt, vielen herzlichen Dank dafür. Jedes Kind durfte sich ein Bild aussuchen. Diese Bilder wurden dann auf größeren Platten befestigt und die Kinder konnten sie weiter gestalten. Es war wirklich beeindruckend mit wie viel Hingabe sich viele Kinder ihrem Werk gewidmet haben und es sind tolle Gesamtkunstwerke entstanden.