Gruppenbericht Februar/März/April 2018

Gruppenbericht für Februar, März und April 2018

 

In unserem Kindergarten herrscht ein buntes, fröhliches, kreatives aber auch sehr entspanntes Miteinander.

Uns ist es wichtig, dass die Kinder sich individuell entwickeln können und dies auch von allen anderen akzeptiert wird. Die Entwicklung findet im Zusammenwirken mit den Kindern und Erwachsenen statt und erfordert von allen Rücksichtnahme und Toleranz.

Die Kinder erfahren, dass sie in ihrer Persönlichkeit und mit ihren Bedürfnissen ernst genommen und geachtet werden und es fällt ihnen deshalb leicht diese Achtung auch den anderen entgegen zu bringen und die Einzelnen mit ihren Eigenheiten zu akzeptieren.

Um sich frei entfalten zu können, ist Sicherheit, Geborgenheit und auch Selbstbewusstsein notwendig.

Ein wichtiger Aspekt dafür sind geregelte Abläufe und feste Vorgaben, an denen sich die Kinder orientieren können. Die Regeln und Abläufe bilden einen sicheren Rahmen, in dem dann die Freiräume genutzt werden und vieles ausprobiert werden kann.

Diese Freiräume füllen die Kinder mit all ihren Ideen, Aktivitäten, Interessen, Fragen, Antworten, Entwicklungen und Anliegen.

Fühlen sich Kinder noch nicht sicher genug, erhalten sie Unterstützung durch die Erwachsenen oder auch durch die anderen Kinder.

Auseinandersetzungen und Streit sind ein wichtiger Teil im Zusammenleben und im Einbringen der eigenen Bedürfnisse. Wichtig dabei ist, dass am Ende jeder zufrieden sein kann, dazu müssen auch mal Kompromisse geschlossen werden.

Gehen die Kinder Kompromisse ein, dann stellen sie häufig fest, dass das Spiel sich sehr interessant und abwechslungsreich entwickelt, denn die Ideen der anderen behindern nicht nur sondern bereichern oft den weiteren Spielverlauf.

Häufig finden die Kinder einen eigenen Weg um Meinungsverschiedenheiten zu bewältigen, schaffen sie dies nicht, holen sie die Erwachsenen um zur Klärung der Situation beizutragen, oder die Erwachsenen schalten sich selber ein wenn es nötig wird.

Die Möglichkeiten der Kinder sind unendlich vielseitig, ihr Blick auf die Mitmenschen, die Dinge und die gesamte Umgebung ist noch nicht so verstellt und eingefahren wie häufig bei  Erwachsenen. Es ist uns wichtig, dass wir die Ausdrucksweisen, die Kreativität und die Möglichkeiten der Kinder die Umwelt aufzunehmen so wenig wie möglich beschränken und die Kinder in ihrem Denken und Handeln ernst nehmen.

Kinder sind sehr lerneifrig und wollen viele neue Erfahrungen sammeln. Es ist unsere Aufgabe die Zeit im Kindergarten so zu gestalten, dass wir ihnen viel „Lernstoff“ anbieten. Dabei befinden wir uns häufig auf einer Gradwanderung:

 „Wie viele Anregungen und Inhalte brauchen Kinder um ihre Neugierde und ihren Lerneifer zu befriedigen – wie wenig Vorgaben sind nötig um die Kinder  im eigenen Suchen und Finden nicht zu behindern ?“

Die letzten Monate waren geprägt von dem aktiven, freien Spiel der Kinder aber auch von den festen wöchentlichen Angeboten, die die Kinder sehr gerne wahrnehmen (Turnen, Musik, Schulvorbereitung, Kochen, Geburtstagsfeiern, Wald,  … ).

Die thematischen Inhalte der letzten Monate:

Durch den Jahreskreis wurden die Inhalte teilweise schon vorgegeben, denn Fasching und Ostern sind für die Kinder wichtig und müssen natürlich entsprechend berücksichtigt werden.

Schminken und Verkleiden im Fasching mögen fast alle Kinder und so waren unsere Verkleidungskiste und die Schminke sehr gefragt. In Rollen schlüpfen, anders sein, ausprobieren macht Spaß und beinhaltet viele neue Erfahrungen. Bei einem lustigen Faschingsfest mit Tanz, Musik und Spielen haben sich alle Räuber, Tiere, Prinzessinnen usw. schließlich begeistert getroffen.

Natürlich wurden auch die Räume dazu lustig dekoriert. (Sozialer Bereich – Gemeinsamkeit erleben, Emotionalität – in Rollen schlüpfen, Kreativität)

Neben der sonstigen Faschingsverkleidung haben wir auch Tierkostüme zur Verfügung gestellt und sind insgesamt auf das Thema Tiere eingegangen. Es ist wichtig, den Kindern die Gelegenheit zu geben sich so lange mit Inhalten zu beschäftigen wie sie interessant für die Kinder sind, und Tiere gibt es ja nicht nur im Fasching.

Tierordner wurden gewälzt und jedes Kind hat sich ein Lieblingstier ausgesucht und besprochen wo das Tier lebt, was es frisst, weiche Laute es von sich gibt uvm.

Schließlich wurden die Tiere aufgezeichnet, angemalt und ausgeschnitten. An die Fenster

wurde von den Kindern die Landschaft ihres Tieres gemalt und dann das Tier darauf geklebt.

Die Welt der Tiere  bleibt noch so lange bei uns an den Fenstern wie die Kinder das möchten.

Zum Ende des Themas Tiere haben wir eine Kinovorführung veranstaltet und mit leckerem Popcorn aus der Riesenkinotüte und einem Eintrittsstempel auf der Hand konnten die Kinder begeistert einen Tierfilm anschauen. (Kognitiver Bereich – Lernen über die Tiere, Feinmotorik, Kreativität, Konzentration, Umwelterfahrung, Spracherziehung, Sozialer und emotionaler Bereich)

An Ostern sind für alle Kinder erst einmal der Osterhase und das Osternest spannend, deshalb wurde ein Körbchen für das Nest schön bunt angemalt, damit der Osterhase etwas rein legen konnte. Nach einem gemeinsamen Osterfrühstück durften die Kinder ein Kasperltheater anschauen, diese Zeit hat der Osterhase genutzt um die Nester zu füllen und zu verstecken.

Nach der Aufregung um den Osterhasen und das Osternest konnten wir uns dann in Ruhe mit dem eigentlichen, dem religiösen Inhalt von Ostern beschäftigen. Die Auferstehungsgeschichte wurde erzählt und ein Bilderbuch dazu betrachtet. Auf dem Friedhof haben wir uns die schön geschmückten Gräber angeschaut und schließlich durften die Kinder im Kindergarten mit Legematerial auch Gräber gestalten, sie waren ganz konzentriert und eifrig bei der Sache. (zusätzlich zu allen anderen Bereichen kommt die religiöse Erziehung)

Wir haben auch ein Lied von dem Osterhasen gelernt und viele Bücher angeschaut. (Musikalischer Bereich, Buchbetrachtung – Emotionalität, Kognition, Phantasie)

Zum Thema Ostern haben die Kinder viel frei gebastelt und gemalt und auch den Gruppenraum mit kreativen Eiern geschmückt.  (Phantasie, Kreativität)

Das schöne Wetter im April hat zu ausgiebigen Aufenthalten im Freien eingeladen, sei es im Garten, auf dem Spielplatz oder im Wald. (Naturerfahrung, Kognition, Motorik, Phantasie)

Die Natur spielt bei uns eine große Rolle, deshalb möchten wir bald die Kindergartenpferde Kvika, eine Isländer- Stute und Blacky, einen Shetland-Wallach bei uns haben.

Am Vater – Kind – Aktionstag haben einsatzkräftige Papas und auch ein Opa schon die Weide vorbereitet. Wenn dann der Weidetunnel geliefert wird und der Paddock gebaut ist, können die Pferde geholt werden. Die Väter waren tatkräftig bei der Sache und die Kinder fanden das super, sie haben geholfen, interessiert zugeschaut und zwischendurch im Garten gespielt.   Sie freuen sich auf die Pferde! (Gemeinsames Erleben, Vorfreude – sozialer, emotionaler Bereich)

Mit den Vorschulkindern konnten wir 4 x die Schule besuchen. Wir waren den ganzen Vormittag dort, hatten ein Klassenzimmer für uns zum Lernen und konnten schon mal in den Schulalltag hinein schnuppern. Auch die Pause mit den Schulkindern zusammen war sehr spannend. In den letzten Stunden wurden die Kinder von Frau Grandl betreut, unserer Kooperationslehrkraft, die die Stunden sehr schön gestaltet hat. (Vorschulerziehung, Kognition, Konzentration, Förderung des Selbstbewusstseins und des Selbstverständnisses als zukünftiges Schulkind)

Wir gratulieren wieder unseren Geburtstagskindern.

Viel Glück !!

Gruppenbericht November/Dezember/Januar 2017/18

Gruppenbericht für November und Dezember 2017  und Januar 2018

 Im letzten Bericht sind wir auf die Eingewöhnungsphase eingegangen, die mit dem Oktober erfolgreich für alle abgeschlossen werden konnte. Alle Kinder sind gut angekommen und erobern den Kindergarten aktiv für sich.

Die Kinder sind mit der neuen Gruppenzusammenstellung vertraut, die Neuen konnten ihre Umgebung erforschen und nun ist es soweit, dass alle den Kindergarten individuell für sich nutzen.Spielpartnerschaften bilden sich und alle Bereiche und Räume werden nach Bedarf und Interesse bespielt.Die Kinder sind sehr selbständig, sie haben das nötige Vertrauen und die Sicherheit die Zeit im freien Spiel nach ihren eigenen Bedürfnissen zu gestalten.

In den altersentsprechenden Kleingruppen fühlen sich die Kinder besonders wohl. Sie genießen das Zusammensein, denn hier finden sie sich wieder, alle haben einen ähnlichen Entwicklungsstand, das vermittelt eine besondere Zusammengehörigkeit.

Bei den Angeboten aber auch im freien Spiel begegnen sie sich auf Augenhöhe und das Zusammenwirken verläuft deshalb sehr einfach in bekannter Weise.

Neben den Kleingruppen genießen alle Kinder aber auch sichtlich den Kontakt zu den anderen Altersstufen, denn auch hier können sie sehr wichtige und anregende Erfahrungen machen. Bei den „Großen“ kann man viel abschauen, beim gemeinsamen Spiel lernen und sich auf die Unterstützung der Großen verlassen wenn es nötig ist.

Die Kleineren haben aber auch sehr gute Ideen und davon profitieren die Großen, außerdem lernen sie aufeinander Rücksicht zu nehmen und das klappt wirklich sehr gut.

Neben dem vielen freien Spiel waren die letzten drei Monate sehr gefüllt mit Inhalten, das bringt St. Martin, die Vorweihnachtszeit und die „Nachweihnachtszeit“ mit sich.

Wie jedes Jahr haben alle Kinder aufgeregt auf das Martinsfest gewartet, denn der Gottesdienst, der Umzug mit dem Pferd und die gemeinsame Feier mit den Familien am Lagerfeuer sind sehr wichtig und beliebt. In der Vorbereitung wurde gesungen, die Laternen gebastelt, Bücher angeschaut, vorgelesen und die Geschichte von dem Ritter Martin am Tischtheater verfolgt.

Zweimal jährlich gestalten wir einen Familiengottesdienst, heuer haben wir uns die Heilige Barbara zum Anlass genommen. Die Kinder durften im Vorfeld die Geschichte hören und nachspielen, auch einen großen Turm haben sie gebaut und bemalt. Schließlich konnte noch jedes Kind eine Vase gestalten, in die beim Gottesdienst die Barbarazweige gesteckt wurden.

Nach den Ferien wurde berichtet, dass fast alle Zweige geblüht haben, die einen wirklich schon zu Weihnachten und andere wesentlich später, je nach Standort und Pflege.

Der Nikolaus hat uns diesmal bei unserem Lager im Wald besucht und den Kindern die Säcke mit den gefüllten Socken überreicht, die später im Kindergarten verteilt und von den Kindern freudig in Empfang genommen wurden. Im Wald gab es noch eine leckere Nikolausbrotzeit und warmen Punsch.

Schließlich dann die Vorbereitung auf Weihnachten.

Beim täglichen Adventstreffen am Adventskranz, auf unserem kuscheligen Felllager wurde gesungen und die Weihnachtsgeschichte immer ein Stückchen weiter erzählt. Die Figuren dazu wurden auf unserer schönen Krippe aufgebaut bis dann alle Menschen und Tiere beim Stall unter dem leuchtenden Stern versammelt waren, wo das Jesuskind auf die Welt gekommen ist.

Wichtig war natürlich auch das Adventsgeschenk, das sich die Kinder aussuchen durften, in deren Hausschuhen in der Früh die goldenen Nüsse versteckt waren, diesmal waren die Geschenke in den Höhlen von Waschbär und Eisbär und in der Liegemulde des Pandabären versteckt. Die Geschenke wurden von den Kuscheltieren liebevoll überreicht.

Auch die Eltern durften bei unserer kleinen Weihnachtsfeier Geschenke ihrer Kinder in Empfang nehmen, sie wurden mit schönen selber gegossenen Kerzen überrascht, die durch Beigabe von Lavendel, Zimt und/oder Nelken einen besonderen Duft entfaltet haben.

In der Vorweihnachtszeit wurde natürlich viel gesungen und die Weihnachtsbücher immer wieder angeschaut und vorgelesen.

Die Weihnachtsbasteleien waren auch sehr beliebt und so wurden zur Dekoration Sterne, Christbäume und viele Glitzerbilder angefertigt. Auch den Christbaum des Dorfladens durften wir wieder schmücken, in diesem Jahr haben wir uns für Kerzen aus Pappe entschieden.

Im Januar haben dann noch die Heiligen drei Könige mit dem großen Stern bei uns herein geschaut und ihr Sprüchlein aufgesagt. Dann durften die Kinder etwas spenden für Menschen in Not.

Schon seit dem Martinsfest haben wir uns mit dem Thema „Wir helfen Menschen in Not“ auseinander gesetzt, denn das Thema zieht sich in besonderer Weise durch die ganze Weihnachtszeit. Uns geht es allen sehr gut und wir können gerne etwas abgeben, so haben die Kinder freudig große Schachteln für den Weihnachtstrucker der Landjugend gefüllt.

Die Pandabären durften wieder einen Ausflug zu Hr. Gärtner unternehmen, der immer eine ganz besonders schöne Krippenlandschaft aufgebaut hat, die von den Kindern wieder fasziniert betrachtet wurde. Außerdem wurden sie mit Leckereien verwöhnt.

Leider konnten wegen der verbreiteten Grippe nur wenig Pandabären an dem schönen Ausflug teilnehmen.

Für den normalen Alltag blieb aber auch noch genügend Zeit in den letzten Monaten.

Wie schon berichtet haben die Kinder das freie Spiel in den Kleingruppen oder im offenen Haus mit allen zusammen ausgiebig genutzt.

 Die Kinder haben sich aber auch sehr motiviert an den vielfältigen Angeboten beteiligt:

 Turnen sowie kochen und backen haben ihnen großen Spaß gemacht.

Beim freien Malen im Malraum sind sehr schöne, bunte Bilder entstanden.

Im Orchestergraben durften die Kinder an den Instrumenten üben und schließlich wurden die ganzen Instrumente zum freien Musizieren zur Verfügung gestellt. Das Ausprobieren und Experimentieren an den verschiedenen Instrumenten macht den Kindern viel Freude und sie lernen genau hinzuhören. Es gelingt ihnen auch immer wieder ein harmonisches Zusammenspiel.

In den letzten Monaten gab es doch tatsächlich ein paar Wintertage mit Schnee, diese Tage haben wir ausgiebig im Garten und auf dem Sportplatz genutzt, auch wenn sich der Schnee in kurzer Zeit in Matsch verwandelt hat. Den Kindern hat es gefallen.

Für ihre Ordner durften die Kinder die Deckblätter für dieses Kindergartenjahr gestalten, es wurden Wachsmuster getropft und das Blatt übermalt. Danach wurden die Wachstropfen vorsichtig abgekratzt und das Muster wurde wieder sichtbar. Mit dem Foto des Kindes und der Jahresangabe gibt es ein tolles Deckblatt.

Und wieder konnten wir Geburtstage feiern.

 Herzlichen Glückwunsch allen Geburtstagskindern!!!!

Gruppenbericht Oktober 2017

Gruppenbericht Oktober 2017

Während der Eingewöhnungszeit wurden noch keine Geburtstage gefeiert, denn dazu kommen immer alle 43 Kinder im Bewegungsraum zusammen zu einem großen Geburtstagskreis. Deshalb haben wir die ersten Wochen abgewartet, dann gab es natürlich viel zu feiern. Im Kreis wird gesungen und dem Geburtstagskind, das mit der Krone auf dem Ehrenplatz sitzt, gratuliert, das Geschenk und die Karte werden übergeben. Jedes Geburtstagskind darf sich zwei Handpuppen aussuchen, die es durch die Feier begleiten, das gefällt den Kindern sehr gut und macht allen viel Spaß, denn die Figuren haben immer gute Ideen.Zum Ende des Geburtstagskreises darf das Geburtstagskind noch für alle Kinder eine kleine Süßigkeit austeilen. (soziale Erfahrung durch das gemeinsame feiern, emotionale Erfahrung und Stärkung des Selbstbewusstseins – das Geburtstagskind steht im Mittelpunkt)

Ein Besuch bei der Evenhausener Feuerwehr war ein interessanter und spannender Höhepunkt. Die Vorschulkinder durften den ganzen Vormittag bei der Feuerwehr verbringen und wurden von drei sehr netten  Feuerwehrmännern ausgiebig über die Ausrüstung und das Feuerwehrfahrzeug  informiert. Schließlich durften sie noch mit dem großen Schlauch spritzen, sich vor die Windmaschine stellen und sogar eine Runde mit dem Feuerwehrauto fahren, Super! Die jüngeren Kinder haben sich das Feuerwehrauto gut von außen betrachtet und konnten begeistert mit dem kleinen Schlauch spritzen. Sie freuen sich schon wenn sie an der Reihe sind für den großen Besuch bei der Feuerwehr!! (Umwelterfahrung, Kognitive Inhalte, Emotionale Erfahrung – es ist sehr spannend)

Wieder war es Zeit für den Gartentag. Unser Garten mit seinen vielen, abwechslungsreichen Spielmöglichkeiten bedarf immer wieder der Pflege und Erneuerung, auch im Gemüsegarten gibt es viele anfallende Arbeiten. Deshalb treffen sich die Eltern im Frühjahr und Herbst zu den Gartentagen. Gemeinsam mit den Kindern wurde jetzt wieder richtig angepackt. Zum Schluss dann die verdiente Erholung bei Kaffee, Getränken und leckerem Kuchen, der von den Kindern gebacken wurde. Vielen Dank für den Einsatz, die Gärten sind wieder prima in Schuss!! (Verantwortung übernehmen – Kinder und Eltern setzen sich gemeinsam für die Kita ein, Bezug herstellen zwischen Kita und Familie, das stärkt die Identifikation der Kinder und Eltern mit der Einrichtung und stützt so die Kinder)

Gruppenbericht September 2017

Gruppenbericht September 2017

Nun sind wir schon in der zweiten Oktoberwoche und blicken zurück auf die Zeit des Neustartes in diesem Kindergartenjahr.

16 neue Kinder konnten wir bei uns aufnehmen und alle haben sich schon ein bisschen an die Kinder, die Erwachsenen und den Ablauf im Kindergarten gewöhnt.

Für die Kinder aus der Krippe war der Kindergarten nicht mehr ganz neu aber der Wechsel war doch mit vielen Veränderungen verbunden. Ein großer Vorteil in diesem Jahr ist, dass sie von Christina in den Kindergarten begleitet werden konnten, die auch in den Kindergarten gewechselt ist, so hatten die Krippenkinder von Anfang an eine vertraute Bezugsperson an ihrer Seite.

Die ganz neuen Kinder konnten sich auch schon eingewöhnen und die Mitarbeiter haben sie sehr dabei gestützt und einfühlsam begleitet. Teilweise wurde und wird die Eingewöhnung durch Unterbrechungen wegen Krankheit erschwert. Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass sich bald alle Kinder endgültig einfinden und wohl fühlen.

Die gesamte Gruppe musste sich erst an die neue Situation gewöhnen. Die ehemaligen Eisbären sind nun die Großen und sie sind stolz darauf. Die neue Situation bringt es mit sich, dass sie sich einerseits ihrer Stellung in der Gruppe bewusst werden und Verantwortung übernehmen, sie aber auf der anderen Seite auch gelegentlich demonstrieren müssen wie „toll“ sie sind. Das wird sich mit der Zeit einspielen. Auf jeden Fall sind sie ein prima Pandatrupp !!

Die „neuen“ Eisbären sind im letzten Jahr wirklich sehr gewachsen und haben sich gut entwickelt, sie sind nun schon groß und machen ihren Platz bereitwillig frei für die neuen Waschbären.

In ihren jeweiligen Kleingruppen fühlen sich die Kinder wohl und gut aufgehoben, dies macht sich wieder durch die motivierte Teilnahme an allen Kleingruppen – Aktivitäten bemerkbar.

Nachdem die Eingewöhnung nach den ersten Wochen gut fortgeschritten ist, sind wir schon soweit, dass wir den Kindern viel Zeit geben um altersübergreifend miteinander in Kontakt zu treten, zu spielen, sich zu beobachten und näher kennen zu lernen. Das ist für alle interessant und bietet Gelegenheit die ganze Kindergartengruppe zu erleben und neue Erfahrungen zu sammeln.

Die Aufgabe von uns Mitarbeitern in der Eingewöhnungsphase ist es sehr sensibel auf die Bedürfnisse aller Kinder zu reagieren und den Kindergartentag so zu gestalten, dass sich alle Kinder gut angenommen und willkommen fühlen.

Die neuen Kinder müssen die Zeit und die Rahmenbedingungen vorfinden um die neue Umgebung und damit verbunden den neuen Lebensabschnitt für sich zu erkunden und anzunehmen. Je besser das gelingt um so leichter wird es ihnen in Zukunft fallen sich täglich von den Eltern zu trennen und die Zeit im Kindergarten zu genießen.

Auch die „alten“ Kinder zeigen in den ersten Wochen besondere Bedürfnisse, denn auch für sie ist es eine Zeit des Umbruchs, der aufmerksam begleitet werden will.

In den Kleingruppen und auch im Freispiel finden die Kinder immer wieder Angebote vor an denen sie sich aktiv beteiligen. Die neuen Kinder sind gespannt welche Möglichkeiten es im Kindergarten gibt und probieren gerne aus. Die anderen Kinder sind sowieso sehr offen für alle Erfahrungen und machen immer engagiert mit.

So haben wir in den ersten Wochen schon ganz viel gemacht:

Buchbetrachtungen in den Kleingruppen, wie leben die echten Eisbären, die Pandabären und die Waschbären?   (Kognition, Konzentration, Kennenlernen der Tiere Umwelterziehung)

Begrüßungslied und Kennenlernen der neuen Kinder und Eltern mit Namen. (Sozialer Bereich, Musikalische Erziehung)

Apfel – und Birnenernte, Verarbeitung zu Mus, Kompott. (Gesundheitserziehung Obst ist gesund, wir können es selber ernten und verarbeiten, Herkunft und Herstellung der Lebensmittel nachvollziehen)

Die Pandabären fahren zum Saft pressen und dürfen den Bauernhof in Attel besichtigen. (Natur/Umwelterfahrungen)

Buchbetrachtung „ Apfelmäuschen“, passend zur Ernte und zum Saft pressen. (Umwelterziehung, Freude an der Geschichte ….)

Im Garten wurden die Kartoffeln geerntet, dazu gab es die Geschichte vom Kartoffelkönig. (weitere Erfahrungen mit der Natur und den Lebensmitteln, Anregung der Phantasie)

Kastanien, Nüsse, Blätter regen an zu Herbstbasteleien. (Phantasie, Kreativität, Feinmotorik)

Einige Kinder waren auch schon beim Kochen dabei und natürlich wurden schon leckere Kuchen gebacken. (Gesundheitserziehung, Lebensmittelkunde)

Mit den Wasserfarben wurden phantasievolle und farbenfrohe Bilder gemalt, die unsere Räume zieren. (Kreativität, Materialkunde)

Der erste Fototermin war auch schon angesagt, denn alle Kinder durften sich mit der Geburtstagskrone fotografieren lassen, das Foto kommt dann bei jedem Kind auf die Geburtstagkarte.

Auch für das Deckblatt der Ordner für dieses Jahr wurden schöne Fotos gemacht. (Emotionaler Bereich, ich bin wichtig – Stärkung des Selbstwertes)

In Kleingruppen haben schon die ersten Turnstunden statt gefunden, den Kindern hat besonders die Bewegungswand gefallen, die Anforderungen waren altersentsprechend vorbereitet. Danach freies Turnen, damit sich die Kinder in Ruhe selber ausprobieren konnten. ( Motorischer Bereich, Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung)

Auch mit der Schulvorbereitung wurde schon gestartet, denn die Pandabären waren schon ganz gespannt auf die neue Herausforderung und haben sich motiviert beteiligt.

Ebenso konnte der Vorkurs Deutsch schon stattfinden und wurde begeistert aufgenommen. (Kognition, Feinmotorik, Konzentration, Sprachbildung)

Die Pandabären haben auch schon fleißig Steine gesammelt, die angemalt werden und uns das ganze Jahr über als Rechensteine begleiten. (Mathematische Bildung)

Besonders gerne sind die Kinder immer in unserem tollen Garten, der viele Möglichkeiten zu abwechslungsreichem Spiel im Freien bietet, Sand, Steine, Bretter, Kies, Wasser, Stecken, Werkzeug, Fahrzeuge etc. stehen zur Verfügung (Naturerfahrung, Materialerfahrung, Phantasie, Motorik uvm.)

Nach einiger Zeit wollten die Kinder auch den neuen Spielplatz mit den verschiedenen Geräten ausprobieren. (Körperbeherrschung, gezielter Krafteinsatz)

Der Kindergarten verfügt über einen ausgezeichneten „Fuhrpark“, der nach den ersten Wochen zum Einsatz gekommen ist, die Kinder haben schon darauf gewartet. (Körperbeherrschung, Gleichgewicht, Motorik, Selbsteinschätzung)

Das schöne Wetter hat auch schon zu den ersten Besuchen der Kleingruppen im Wald eingeladen. Der Wald an sich bietet intensive Naturerfahrungen, die Seilstationen bieten eine zusätzliche Herausforderung, die von den Kindern gerne angenommen wird. (Natur erleben und zum Spiel nutzen, eigene Möglichkeiten testen, Stärkung des Selbstbewusstseins)

Bei allen Angeboten und natürlich im ständigen freien Spiel machen die Kinder zahlreiche Erfahrungen in allen Bereichen, im Sozialbereich, bei der Sprachentwicklung, motorisch, kreativ uvm. 

Die Erfahrungen finden im Spiel statt, der natürlichen Ausdrucksform der Kinder und geschehen ganz ohne Anstrengung, hinterlassen aber eine nachhaltige Wirkung.

Kinder sind von Anfang an offen, neugierig, wissbegierig und lerneifrig,  das sind Grundvoraussetzungen für ihre Entwicklung. Im Kindergarten finden sie die idealen Voraussetzungen um ihre Bedürfnisse zu befriedigen und sich individuell weiter zu entwickeln und zu entfalten.