Gruppenbericht von Februar bis April 2022

Den Kindern in den Gruppen geht es gut und das Zusammensein gestaltet sich harmonisch und kooperativ, wie schon im letzten Bericht dargestellt.

Die Vorfreude auf den Fasching hat die Kinder besonders motiviert, denn Fasching ist ja immer ein großes Ereignis für alle Beteiligten, die Kinder freuen sich darauf sich zu verwandeln und in eine andere Rolle zu schlüpfen, das regt die Phantasie an und erweitert spielerisch den Horizont. Auch Kinder, die sich nicht verkleiden wollen, erleben die Verwandlungen mit und beteiligen sich auf ihre Weise an den Rollenspielen. So wie jedes Kind mag, so ist es gut.

Am unsinnigen Donnerstag durften die Kinder so verkleidet kommen wie sie wollten und sie haben zusammen bei Musik, Spiel und Spaß ausgiebig den besonderen Tag gefeiert. Am Freitag sind dann die schönen selbst gebastelten und gemalten Tierkostüme zum Einsatz gekommen und die Kinder zeigten sich besonders stolz, die Kostüme sind wirklich sehr schön und individuell geworden, denn jedes Kind hat sich das Tier ausgesucht, das es am tollsten gefunden hat, ob nun Kragenechse, Nashorn, Gockel usw……

Wir haben uns für das Thema Tiere entschieden, denn das konnte nach dem Fasching noch so lange weiter verfolgt werden wie es für die Kinder interessant war, Projekte brauchen Zeit und sollen dann zum Ende kommen wenn sie für die Kinder abgeschlossen sind, nur so können sie inhaltlich wirklich aufgenommen und verarbeitet werden.  Wir konnten auch noch mal auf Lilli, unser Besucherschaf, und ihr Lamm zurück kommen und natürlich auch Blacky und Kvika, unsere Kindergartenpferdchen, miteinbeziehen.

Nachdem wir das Projekt Tiere beendet haben, war es auch schon Zeit uns mit Ostern zu beschäftigen. Ein sehr schönes Thema, das für viel Freude und Erwartung in der Gruppe gesorgt hat, und für alle Kinder als eine sehr schöne gemeinsame Zeit erfahren werden konnte, zumal wir die Gruppentrennung aufheben durften und endlich wieder alles zusammen erleben konnten. Die Hausöffnung genießen alle Kinder sehr, endlich wieder insgesamt selbst entscheiden wo mit wem gespielt wird! Ein Teil der Kleinen von der unteren Gruppe waren von Anfang an begeistert dabei, andere haben sich das Ganze erst mal in Ruhe angeschaut und sich in Begleitung der Bezugspersonen langsam heran getastet, jedes Kind wie es wollte.

Auch weiterhin kann sich jedes Kind zurück ziehen wenn es das Bedürfnis dazu hat. Die Gruppenöffnung betrifft ca. ein Drittel des Tages, den Rest befinden sich die Kinder in ihren Kleingruppen oder sie sind bei der Brotzeit oder im Garten etc.

 

Und so sind die letzten Monate bei uns verlaufen:

Als Einstieg in das Thema Tiere und Verkleiden durften die Kinder die Querks kennen lernen. Querks sind Wesen, die aus Eiern schlüpfen, sehr kuschelig und nett anzuschauen sind. Die  Querks – Eier werden von den Eltern an einem geeigneten Platz abgelegt, wenn sie dann ausschlüpfen sind sie auf sich alleine gestellt. Deshalb suchen die Eltern einen besonders guten Platz aus: auf einer Lichtung im Wald mit vielen leckeren Beeren, denn davon ernähren sich die Querks, frischem Quellwasser und angenehmen Temperaturen das ganze Jahr über, nicht zu warm und nicht zu kalt.

Da waren sie nun aus den Eiern geschlüpft und eigentlich ganz zufrieden, bis der Kleinste mit Namen Erasmus geschlüpft ist. Erasmus war ein neugieriges Bürschchen und wollte schon bald wissen wie es außerhalb ihrer schönen Lichtung ausschaut, geht es da weiter und wie? Also hat er sich auf den Weg gemacht und ist verschiedenen Tieren begegnet. Da Querks besonders talentierte Bastler sind konnte sich Erasmus Kostüme basteln um auszuschauen wie die Tiere, die er getroffen hat. Als er dann auf die Lichtung zurück gekehrt ist, hat er seinen Geschwistern erzählt was er erlebt hat und welchen Tieren er begegnet ist. Neugierig machten sich nun alle Querks auf den Weg in alle Richtungen, nach Osten, Westen, Süden und Norden, auf ihrer Reise sind sie den verschiedensten Tieren begegnet und haben sich wie sie verkleidet. Zum Schluss sind sie auf ihre Lichtung zurück gekehrt, haben sich von ihren Abenteuern erzählt und festgestellt: „Es ist so schön ein Querk zu sein“. Aber natürlich macht es auch Spaß sich ab und an zu verkleiden und so haben sie alle Tiere, die sie auf ihren Reisen kennen gelernt haben, zu einem lustigen Verkleidungsfest eingeladen. Fröhlich wurde gefeiert, getanzt, gesungen und Musik gemacht bis tief in die Nacht.

Passend zu der Geschichte haben wir im Kindergarten Querks – Figuren und die passenden Verkleidungen dazu, die gleichen Verkleidungen gibt es auch in Kindergröße. Angeregt haben die Kinder sich und die Querksfiguren  verkleidet und sich in Rollenspielen mit den verschiedenen Tieren auseinander gesetzt.

Um weitere Anregungen zu geben, wurden viele Tierbücher und Lexikons bereit gelegt. Nachdem sich alle Kinder lange mit den verschiedenen Tieren beschäftigen konnten, haben sie überlegt welches Tier ihnen am besten gefällt und wie sie sich verkleiden möchten und so wurde gemalt und gebastelt bis jedes Kostüm zur Zufriedenheit des jeweiligen Kindes vollendet war. So viele besondere Tiere! Wie bei den Querks wurde dann am Faschingsfreitag ein großes Tier – Fest gefeiert und alle waren dabei!!!

Auch die anderen Faschingstage haben wir selbstverständlich gefeiert mit Musik, Tanz und den beliebten Spielen, eine fröhliche bunte Faschingszeit! Bei einer Pyjamaparty am Faschingsdienstag wurde der Fasching dann beendet mit Kino und Popcorn auf den Matratzen. Prima!!

Am Aschermittwoch sind wir dann zu einem kleinen Gottesdienst in die Kirche gegangen, der Gottesdienst wurde von unserem Diakon Johann wieder sehr schön und kindgerecht gestaltet.

Wir haben uns sehr gefreut, als wir die Schäferei Fröwis besuchen durften. Wir konnten das Schaf Lilli wieder sehen und waren sehr beeindruckt von den vielen Schafen und Lämmern in dem groooßen Stall. Quirin, Sandra und Elisabeth haben uns alles ganz genau gezeigt und alle Fragen der Kinder geduldig beantwortet. Zum Schluss durften die Kinder noch Blumensamen in Töpfe säen, in die Töpfe ist unten Schafwolle rein gekommen, denn die speichert das Wasser und lässt die Blumen besonders gedeihen.

Vielen Dank für den schönen Tag!

Als die Schafe geschoren wurden hat das die Familie Fröwis für uns gefilmt und einen extra Film über die Schur von Lilli gemacht. Bei einer „Kinovorführung“ konnten wir die Filme anschauen und dazu einen Film wie die ganze Schafherde durch Amerang gezogen ist. Dann gabs noch einen Film über Shawn das Schaf. Die Wolle von Lilli haben wir geschenkt bekommen und so konnten die Kinder sie genau befühlen und beschnuppern.

Endlich konnten wir zusammen in den Wald gehen. Die kleineren Bärenkinder wurden mit dem Wagen gefahren, damit sie nicht überfordert waren, denn der Weg ist ja doch ein bisschen weit. Der gemeinsame Waldbesuch hat allen gut gefallen und wir freuen uns auf die weiteren Waldtage!

 

Nun war es bald Zeit uns auf Ostern einzustimmen.

Die Kinder haben gekochte Eier gefärbt, Eier zur Dekoration kreativ gestaltet und Ostertüten statt Nester mit bunten Papiereiern geschmückt. Die Wände der Räume wurden mit vielen, vielen Lilli – Schafen beklebt, dazu durften die Kinder Schafe anmalen und mit der Wolle von Lilli vervollständigen. Weiter konnten sie mit Handabdrücken Hasen oder Hähne kreativ darstellen und auch aufhängen – eine schöne bunte Osterumgebung!

Nach den Ferien möchten wir dann auf den religiösen Hintergrund von Ostern eingehen. Wir besprechen die Auferstehung und zeigen dazu Bilder aus der Kinderbibel, die Kinder dürfen das hell erleuchtete Grab gestalten, aus dem Jesus auferstanden und zu Gott in den Himmel gekommen ist. Wir werden auch die Kirche besuchen, wo uns Johann zu einem kleinen Gottesdienst erwartet und uns die Osterkerze anschauen. Johann wird dann unsere Kindergartenkerzen segnen. Auf dem Friedhof wollen wir die bunt bepflanzten Gräber betrachten. Die Pandabären dürfen dazu mit Legematerial kreativ die Gräber nachempfinden.

Im Kindergarten gestalten wir zusammen neue Jesuskerzen für unsere Brotzeittische und lernen ein neues Gebet.

Und natürlich wurden auch wieder Geburtstage gefeiert.

Herzlichen Glückwunsch allen unseren Geburtstagskindern!

Sie leben hoch!!!

Gruppenbericht von November 2021 bis Januar 2022

Es ist schön beobachten zu können wie gut es den Kindern im Kindergarten geht. Entspannt und motiviert gestalten sie ihre Tage in den Gruppen.

Leider konnte wegen Corona die geplante Gruppenzusammenführung nicht statt finden und wir mussten den oberen und unteren Bereich wieder trennen. Das war besonders für die Großen aus der unteren Bärengruppe eine Enttäuschung, denn sie wollten schon so gerne hoch, auch die Jüngeren zeigten schon ein lebhaftes Interesse und hätten gerne schon ein bisschen rauf geschnuppert.

Nun bieten wir den Kindern wenigsten Gelegenheit in den Räumen zu spielen wenn diese frei und gut gelüftet sind, diese Möglichkeit nutzen die Kinder sehr gerne und sind begeistert dabei.

Im Advent konnte das tägliche Treffen gemeinsam durchgeführt werden, im Bewegungsraum wurden die weichen Decken im weiten Abstand ausgelegt und so konnten beide Gruppen zusammen der täglichen Adventsgeschichte lauschen und mitmachen bei: „Eins, zwei, drei goldene Nuss herbei“. Ein gemeinsames Erlebnis auf das sich alle gefreut haben. Alle weiteren Rituale wurden dann wieder getrennt in den Gruppen durchgeführt.

Kontakt untereinander wäre natürlich schön und eine Bereicherung für alle. Aber auch so fühlen sich die Kinder wohl und nutzen die schöne Zeit in der unteren wie in der oberen Gruppe. Beide Gruppen sind sehr harmonisch und ausgeglichen, die Kinder haben gute Spielideen, die sie zusammen aktiv und motiviert verwirklichen, sie nutzen dazu alles was die Räume, der Garten und der Spielplatz bieten, auch die Waldtage finden reges Interesse. Bei der unteren Gruppe sind die Ausflüge in die nähere Umgebung (Weiher, Sportplatz, Dorfrunde) beliebt, denn da gibt es immer etwas zu sehen und erleben. Wenn es im Frühjahr wärmer wird geht es auch für sie in den Wald, denn dann sind sie auch ein bisschen größer und können den Weg bestimmt gut bewältigen.

Wie oben schon angesprochen konnten sich alle Kinder zu ausgeglichenen und harmonischen Gruppen zusammen finden, sie konnten Sicherheit gewinnen und auf einer guten Basis erobern sie die Möglichkeiten des Kindergartens für sich und gestalten die Tage nach ihren Interessen und Vorlieben.

Die schöne, positive Grundstimmung wirkt sich auch sehr fördernd auf alle Inhalte und Angebote aus, denn die Kinder sind neugierig und offen für alles Neue und beteiligen sich deshalb aktiv und einsatzfreudig an allen angeleiteten Angeboten und Beschäftigungen und den Projekten. Es macht einfach Freude mit ihnen zu arbeiten!

Natürlich gibt es auch Konflikte und Auseinandersetzungen, die teilweise von den Kindern selbst gut geklärt werden können. Klappt das nicht wird mithilfe der Bezugspersonen immer eine zufriedenstellende Lösung gefunden, denn die Kinder sind kompromissbereit und möchten, dass es allen gut geht.

 

Das war in den letzten Monaten alles los:

Anfang November haben wir uns auf das Martinsfest eingestimmt, dazu wurde vorgelesen, gesungen, Martinsgeschichten erzählt und das Tischtheater aufgeführt. Die Kinder durften selbst in das Kostüm des Ritter Martin und des Bettlers schlüpfen und hautnah das Mantel teilen erleben. Statt dem großen Martinsfest mit Umzug wurde wegen Corona ohne Eltern und Geschwister gefeiert aber es war trotzdem sehr schön. Wir haben uns in der Kirche getroffen, dort konnten alle genügend Abstand halten, und die Pandabären haben sich etwas besonders ausgedacht, sie haben vorne am Altar das Mantelteilen vorgeführt und dann die ganze Gruppe miteinbezogen, schließlich haben sie auch noch ein extra gedichtetes Lied vorgetragen mit guten Martinswünschen für alle Kinder. Durch den kleinen Gottesdienst wurden wir von unserem Diakon Johann Schmidt sehr kindgerecht begleitet. Diese Martinsfeier in der Kirche hat allen sehr, sehr gut gefallen. Danach folgte ein Zug durch das Dorf und am Lagerfeuer wurden leckere Plätzchen, die eine Mutter gebacken hat, untereinander geteilt. Im Vorfeld wurden kreative Folien für die Laterne gebastelt und nicht nur die neuen Laternen, auch die alten, erstrahlten im neuen Glanz.

Bei unserem täglichen Adventstreffen wurden die Kinder Tag für Tag zum Weihnachtsfest hingeführt. Jeden Tag haben sich beide Gruppen im Bewegungsraum getroffen (mit Abstand), auf den weichen Decken hat jedes Kind und jeder Erwachsene Platz gefunden und alle konnten der Adventsgeschichte lauschen. Immer mehr Menschen und Tiere haben den hell leuchtenden Stern entdeckt und sind seinem wunderbaren Schein gefolgt, der sie schließlich zu dem Stall geführt hat, indem das Jesuskind zur Welt gekommen ist.

Ein Lied zum Advent wurde natürlich auch angestimmt und die Kerzen nacheinander angezündet und auch das Geschenk von unserem Adventskalender durfte nicht fehlen.

„Eins, zwei, drei Goldene Nuss herbei“ jedes Kind war einmal an der Reihe und die Spannung und Vorfreude sehr groß. Zum besonderen gemeinsamen Abschluss gab es noch extra gute Plätzchen, jedes Kind durfte sie von zuhause mitbringen.

Unsere Krippe ist sehr schön mit einer Wüstenlandschaft und selbst getöpferten Tonhäusern, die sorgsam behandelt werden müssen. Bevor die Krippe abgebaut wurde, kamen die Häuser schon mal weg und die Kinder durften dann mit den Figuren spielen und sie noch einmal direkter durch das Anfassen wahrnehmen.

 

In der ersten Woche des Adventstreffens wurde auf den Heiligen Nikolaus eingegangen, denn an ihn erinnern wir uns besonders am Nikolaustag, es wurden Nikolauslegenden erzählt und die Kinder konnten erfahren wie der Nikolaus vielen Menschen geholfen hat.

Schließlich hat uns der Nikolaus in der Kirche besucht. Johann Schmidt hat sich vor den Kindern als Nikolaus angezogen und den Kindern die einzelnen Teile und ihre Bedeutung kurz vorgestellt. Als alles angezogen war stand da nicht mehr Johann sondern der

Hl. Nikolaus, der die gefüllten Socken verteilt hat als Erinnerung daran wie der Hl. Nikolaus den Menschen durch Geschenke geholfen und ihnen Freude gemacht hat.

Während der ganzen Adventszeit hatten wir Schafe zu Gast auf unserer Koppel, denn die Schafe und Hirten sind wichtige Figuren in der Krippe. Ein Mädchen aus dem Kindergarten hat uns ihr Schaf Lilli „ausgeliehen“. Lilli ist mit ihrem Lamm vorübergehend bei uns eingezogen und die Kinder durften die Schafe täglich besuchen und sehen, denn sie waren direkt am Zaun des Kindergartens untergebracht. So konnten die Schafe gemeinsam mit den Pferden gestreichelt und mit harten Brotstücken verwöhnt werden. Ein besonderes Erlebnis.

Die Vorweihnachtszeit hat besonders viel damit zu tun anderen zu helfen und anderen eine Freude zu machen. So haben wir uns wieder bei der Aktion „Junge Leute helfen“ der Landjugend beteiligt und gemeinsam Hilfspakete für Familien in Not gepackt, damit diese Familien auch ein schönes Weihnachtsfest erleben konnten, sie haben sich bestimmt gefreut. Schenken zu Weihnachten hat ja die Bedeutung an die Freude zu erinnern, die wir Menschen durch das Geschenk Gottes erfahren durften, denn es wurde uns das Jesuskind geschenkt. Deshalb bekommen die Kinder Geschenke vom „Christkind“, aber auch die Eltern sollen sich freuen und deshalb bereiten die Kinder jedes Jahr ein Geschenk für die Eltern vor. In diesem Jahr gab es eine duftende und hautfreundliche Schafmilchseife, die Kinder haben als Verpackung eine glitzernde Schachtel gestaltet und Schafwolle rein gelegt, darin wurde die Seife eingebettet.

Neben den besonderen Ereignissen wurden natürlich die laufenden Angebote nicht ganz vergessen, nur ein bisschen reduziert. So wurde mit den Kindern gekocht und auch weiter gefilzt, Beschäftigungen für alle Sinne. Das Turnen, die Bewegung im Freien, sei es im Garten oder im Wald hat den Kindern gut getan, denn sie konnten sich körperlich betätigen, austoben, Kräfte erproben und einfach nur die Bewegung und das Erleben im Freien genießen. Auch ein bisschen Schnee konnten wir erleben und eine gefrorene Eisfläche auf unserem Spielweiher. Juchuuuu!

Bei der Schulvorbereitung und im Vorkurs Deutsch wurden die Pandabären in den verschiedenen schulrelevanten Bereichen angesprochen und sie haben sich motiviert beteiligt.

Ganz besonders beliebt war der Bastel – und Maltisch während der Freispielzeit, voller Eifer haben viele Kinder ihrer Kreativität freien Lauf gelassen.

Im Januar dann ist Johann noch einmal zu uns gekommen und hat das Haus gesegnet, denn die Heiligen drei Könige konnten wegen Corona nicht von Haus zu Haus gehen und den Segen bringen. Gemeinsam mit Johann sind alle um das Haus marschiert und Johann hat das Weihrauchfass kräftig geschwungen.

 

Und natürlich ganz wichtig:

Herzlichen Glückwunsch allen unseren Geburtstagskindern !!!

 

 

 

 

 

Gruppenbericht September und Oktober 2021

In dieses Kindergartenjahr durften wir endlich wieder ohne Corona – Einschränkungen starten, nur das Personal muss noch Masken tragen. Die „alten“ Kinder haben sich sichtlich gefreut wieder einen normalen Kindergartenbetrieb vorzufinden und haben sich ganz selbstverständlich eingefunden und ihr Spiel aufgenommen.

Die Gruppenaufteilung ist in diesem Jahr ein bisschen anders. Aus organisatorischen Gründen wurden fünf Kinder aus der Krippe und zwei neue Kinder, alle zwischen zwei und drei Jahren in der unteren Bärengruppe untergebracht, diese Gruppe wurde noch mit fünf neuen Kindergartenkindern aufgefüllt. Dieser kleine Rahmen hat sich gut geeignet für die Eingewöhnungsphase und alle Kinder sind gut angekommen und fühlen sich heimisch und zugehörig. In der oberen Gruppe wurden die älteren Kinder, die aus der Krippe in den Kindergarten gewechselt sind, und noch einige ganz neue Kinder aufgenommen. Auch sie konnten die Eingewöhnung gut bewältigen und fühlen sich wohl.

Der Abschied am Morgen fällt nicht allen Kindern leicht, denn er bedeutet immer eine Trennung von den Eltern und das ist ein Schritt, der manchmal schwierig sein kann, auch wenn sich das Kind anschließend im Kindergarten wohl fühlt. Für uns ist es wichtig zu sehen, dass es dem Kind, nach dem kleinen Abschiedsschmerz, wieder gut geht und es seinen Kindergartentag positiv erlebt.

Nachdem alle Kinder gut eingewöhnt waren, haben schon die ersten Kontakte zwischen der oberen und der unteren Gruppe statt gefunden, denn die Großen der unteren Gruppe haben aktiv die Begegnung gesucht und den Wunsch geäußert nach oben zu gehen. So machen wir gelegentlich zusammen den Morgenkreis, singen Lieder und feiern auch gemeinsam die Geburtstage, hier beteiligen sich auch die Kleinen gerne. So wird sich der Kontakt dem Bedarf entsprechen entwickeln, für die Kleinen bleibt aber auf jeden Fall ihr Bereich bestehen, hier kommen sie an, hier sind ihre Hauptbezugspersonen, hier schlafen sie und verbringen den Tag, nur wenn sie gerne nach oben wollen bieten wir ihnen die Gelegenheit

Der Beginn eines neuen Kindergartenjahres bringt auch immer neues Zusammenfinden und die Suche nach der eigenen Position mit sich. Ganz am Anfang genießen alle das gemeinsame Spiel und die Begegnung mit den anderen Kindern. Nach einiger Zeit beginnt dann die aktive Auseinandersetzung mit der neuen Situation, denn für die „alten“ Kinder hat sich nun vieles geändert, die gut bekannten großen Kinder sind jetzt in der Schule und neue Kinder haben die Plätze gefüllt. Die neuen Kinder müssen den Kindergartenalltag für sich erleben und erforschen und sich in diesen Alltag eingliedern. Alle zusammen sind zu dieser Zeit also dabei sich einzuordnen und einen Platz für sich zu finden. Dazu gehört es viele Spiele, Angebote und Möglichkeiten auszuprobieren und auch unterschiedliche Spielpartnerschaften einzugehen. Diese Zeit ist automatisch mit Unruhe und Unsicherheiten verbunden und fordert viel Einfühlungsvermögen von den Erwachsenen. Die Kinder benötigen Unterstützung und vorsichtige Begleitung, die ihnen Sicherheit gibt, sie aber nicht in ihrem Ausprobieren einschränkt, denn nur wenn man die Gelegenheit hat selber frei zu testen kann man auch herausfinden was einem liegt und wer als Spielpartner zu einem passt und ähnliche Interessen hat.

Die beschriebene Orientierungsphase ist nun im Wesentlichen abgeschlossen und die Gruppen haben gut zueinander gefunden und die Kinder profitieren sehr von der gemeinsamen anregenden Kindergartenzeit. Die einzelnen Kinder entwickeln sich individuell weiter und so werden sie sich immer wieder umorientieren, das gehört zum größer werden dazu und hat seinen Platz in der Gruppe.

Die Erwachsenen haben die Kinder in den letzten zwei Monaten aufmerksam und stützend im Freispiel begleitet aber auch interessante Angebote und angeleitete Beschäftigungen vorbereitete und durchgeführt. Die Inhalte waren zum einen dazu geeignet die Gruppe zusammen zu führen, zum anderen aber auch wichtig für das einzelne positive Erleben, dazu haben sehr die kreativen Angebote beigetragen, auf die sich die Kinder gerne eingelassen haben, die einen motiviert und aktiv, die anderen eher vorsichtig, je nach Persönlichkeit.

Über das Ergebnis war die Freude aber gleichermaßen groß.

 

Das war alles bei uns los:

Im freien Spiel wurde viel ausprobiert, gebaut, gesungen, gelacht, gebastelt, sich bewegt, Rollenspiele durchgeführt, im Bewegungsraum getobt oder Lager gebaut uvm, die Kinder entwickeln gaaaanz viele schöne Ideen für drinnen und draußen. Gerne haben sie auch gemeinsam beim Vorlesen gelauscht und viel erzählt.

Kurz nach dem Kindergartenstart mussten wir uns schon gemeinsam um das Obst, den Garten und die Koppeln kümmern, Unterstützung haben wir von den Eltern beim Gartentag erhalten, als kleine Stärkung wurden von den Kindern Kuchen gebacken. Vielen Dank an die fleißigen Helfer.

Ernte und Erntedank waren ein schönes, farbenfrohes und genussreiches Thema. Der bunte Erntetisch hat wirklich schön ausgeschaut, wie auch die schön geschmückte Kirche, in der wir mit dem Diakon Johann einen kleinen Gottesdienst abgehalten haben. Äpfel, Zwetschgen und Birnen wurden zahlreich gedörrt und so können wir sie auch im Winter noch genießen, genau so wie die vielen Gläser Birnenkompott. Die reiche Apfelernte wurde in Attel und auch bei uns im Kindergarten in besonders guten Apfelsaft verwandelt. Im Kindergarten durften wir bei Matthias´ Oma ganz genau zuschauen wie so ein guter Saft entsteht.

Zur Erntedank – Feier haben wir selber Butter geschüttelt, Brot gebacken und eine prima Gemüsesuppe gekocht, das hat alles besonders gut geschmeckt!

Aus Zeitgründen konnten wir bei der Eingewöhnung noch nicht viel mit Blacky und Kvika unternehmen. Die Kinder durften sie aber immer wieder besuchen und ihnen Leckerbissen bringen und sie erleben die Tiere ganz selbstverständlich, denn sie wohnen ja direkt an unserem Zaun. Ab Januar werden wir hoffentlich wieder mit den regelmäßigen Pferdetagen starten können.

Regelmäßig sind wir auch schon beim Turnen, das gefällt fast allen Kindern besonders gut. Erst lernen sie die Geräte, Bälle, Seile …….oder die Bewegungswand kennen und üben nach Anweisung damit, anschließend können sie noch selber ausprobieren und das macht besonderen Spaß und fördert die Körperbeherrschung wie von selber.

Besuche im Wald  und Klettern mit den Seilspielgeräten, dazu gehört jetzt auch eine Seilbahn, finden die Kinder sehr interessant und wir gehen immer wieder zu unserem Lagerplatz. Die Geräte fördern das Körpergefühl sehr und die Natur ist immer schön, auch wenn die Geräte nicht aufgebaut werden.

Über längere Zeit läuft das Projekt „Filzen“ begonnen wurde mit farbigen Kugeln, wenn alle dran waren, die möchten, geht es weiter zu neuen Filzstücken. Die Arbeit mit dem Seifenschaum und der Wolle wirkt auf die Kinder sehr entspannend und macht ihnen große Freude.

Die Pandas nehmen schon fleißig und regelmäßig an der Schulvorbereitung teil und sie bewältigen die Herausforderung wirklich gut, es ist schön mit ihnen zu arbeiten und wir behandeln schulrelevante Inhalte in allen Bereichen.  Prima!

Wir durften auch schon viele Geburtstage feiern, beim Geburtstag wird immer ein Kasperltheater aufgeführt und das Geburtstagskind darf aussuchen welche Figuren mitspielen, so entstehen immer neue Inhalte für die lustigen Vorführungen. Tritratralala !!

Herzlichen Glückwunsch allen Geburtstagskindern !!!!

 

 

 

 

 

 

 

Gruppenbericht von Januar bis Juli 2021

Corona hatte uns weiter fest im Griff und es ging weiter mit eingeschränktem Regelbetrieb, also strikt getrennten Gruppen, oder Notdienst. Fast alle Kinder konnten gut mit den wechselnden Situationen und Pausen umgehen, sich jeweils darauf einstellen und zum gemeinsamen Spiel finden. Mit Unterstützung der Erwachsenen haben es auch die Kinder geschafft, für die die wechselnden Situationen schwerer zu bewältigen waren. Wir haben uns sehr bemüht auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und das Gruppengeschehen für alle angenehm und interessant zu gestalten und ihnen Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln.

In Zeiten des Notdienstes waren die Kindergarten – Postboten wieder unterwegs und haben die Kinder zuhause besucht und ihnen Kleinigkeiten zum Spielen, Basteln, Malen und Anschauen gebracht, damit der Kontakt zum Kindergarten nicht abgerissen ist. Für die Vorschulkinder waren immer Vorschulaufgaben dabei, damit sie sich auf den Schulstart vorbereiten und so Sicherheit gewinnen konnten.

Endlich war in den letzten beiden Monaten wieder normaler Betrieb erlaubt, das Haus konnte wieder geöffnet werden, und alle Kinder hatten wieder die Möglichkeit alle Räume zu nutzen und zu allen Kindern Kontakt aufzunehmen. Auch das Personal durfte wieder zusammen kommen und auch mit allen Kindern zusammen sein. Die Freude über den normalen Betrieb mit war riesig!

 

Unsere Inhalte im letzten halben Jahr

für die Kinder, die beim Notdienst im Kindergarten waren, oder für alle, wenn es der eingeschränkte Regelbetrieb erlaubt hat. Und natürlich für die gesamten Kinder, als wieder Normalbetrieb stattfinden konnte. Es war zum Glück möglich alle Vorschulaktionen durchzuführen und die Verabschiedung mit allen Kindern zusammen zu begehen und zu feiern!

Als es geschneit hat wurde der Schnee ausgiebig genossen zum Spielen, Rutschen Schneemann bauen und Schneebälle werfen.

Für den Fasching haben wir schön dekoriert und im kleineren Kreis lustig gefeiert, für die Kinder zuhause gab es natürlich eine Faschingspost.

Für Ostern wurden Ostereier bemalt und Osterlämmer gebacken, nach einem leckeren Osterfrühstück ging es dann auf Nestersuche.

Nach einem Spaziergang zu Isa durften die Kinder Isas Wachteln und Hühner kennen lernen. Kinder haben ihre Küken von zuhause mitgebracht um sie herzuzeigen, das war schön und interessant.

Für den Paddock und den neuen Reitplatz wurde Sand geliefert, bevor der Sand auf den Plätzen verteilt wurde durften die Kinder mit Lastwägen und Schaufeln die großen Sandberge bearbeiten.

Zwischenzeitlich durften alle Kinder anwesend sein und wir haben das gleich genutzt um Vater – und Muttertagsgeschenke vorzubereiten, die die Kinder später freudig überreichen konnten.

Als es personell wieder möglich war, weil wir uns wieder mischen durften, haben wir gleich  die Waldtage durchgeführt mit den bekannten Seilstationen und der neuen Seilbahn, die fanden viele Kinder super.

Auch die Pferdetage konnten wir jetzt wieder aufnehmen, schön für die Kinder aber auch für Blacky und Kvika.

Turnen und Musik machen hat den Kindern sehr gut gefallen und auch gut getan, denn es sind wichtige Elemente in der Kindergartenzeit.

Um das Dorfbild etwas fröhlicher zu gestalten und Nahrung für die Insekten zu schaffen wurden in abgegrenzten Bereichen des Dorfes von allen Kindern Blumensamen gesät. Ein kleiner Erfolg wurde sichtbar, vielleicht blüht es im nächsten Jahr mehr, wir bleiben dran.

Für unseren Joghurt bei der Brotzeit haben die Kinder fleißig Holunder und Löwenzahn geerntet und Sirup hergestellt, ein kleines bisschen davon in den Joghurt und er schmeckt besonders gut.

Spannend, lustig und schön anzuschauen war eine neue Technik mit den Farben: Spritzen wurden mit verschiedenen Farben gefüllt und von weitem auf ein großes Papier gespritzt, das Ergebnis war ein farbenfrohes Plakat.

Den jährlichen Kita – Lauf konnten wir gemeinsam durchführen, leider ohne Zuschauer. Die Kinder haben sich aber gegenseitig lautstark angefeuert und es wurden Runden um Runden gedreht, sportlich, sportlich!!! Von dem Ertrag können Blacky und Kvika wieder ein Jahr lang versorgt werden. Vielen Dank an alle Sponsoren!

 

Herzliche Glückwunsch

Natürlich durften wir wieder vielen Kindern zum Geburtstag gratulieren, entweder konnte im Kindergarten gefeiert werden oder die Glückwünsche und Geschenke wurden von den Postboten zu den Kindern nachhause gebracht.

 

Zum Schluss des Jahres haben uns noch Puppenspieler besucht, die Kinder haben begeistert zugeschaut und mitgefiebert, das war schön.

Wie haben unsere Jahrespraktikantin Katharina verabschiedet, als Erinnerung hat sie uns ein besonderes Bild gemalt.

Auch Betriebspraktikantinnen waren immer wieder bei uns und haben mit den Kindern gespielt, getobt, vorgelesen und sie im Alltag unterstützt.

 

Für die Vorschulkinder war in den letzten beiden Monaten viel los:

In den Vorschulkinderwochen wurde alles Wichtige für den Schulanfang gelernt und geübt, sie haben alle prima mitgemacht und die Aufgaben gut erfüllt.

Der Ausflug der Vorschulkinder hat uns diesmal zum Naturerlebnispfad nach Pfaffing bei Edling geführt, da gab es wirklich viel zu erleben und entdecken.

Mit dem Schulbus haben wir die Schule besucht, die Busfahrt hat den Kindern gefallen und sie konnten auch gleich das Verhalten im Bus ein bisschen lernen. In die Schule durften wir leider nicht rein, wir sind rundum spaziert und haben neugierig durch die Fenster gespäht. Den Spielplatz konnten wir ausgiebig ausprobieren und auch ein Eis an der Eisdiele haben wir uns schmecken lassen. Super!

Und dann endlich die Übernachtung. Betten bauen, zusammen Abend essen, im Garten spielen bis es gedämmert hat, dann das tolle Lagerfeuer, einem Märchen am Lagerfeuer lauschen, endlich war es dunkel und die Nachtwanderung mit den Taschenlampen konnte beginnen, zurück im Kindergarten schnell waschen und ausziehen und dann sehr müde aber zufrieden auf die Matte fallen. Einer Geschichte lauschend sind alle problemlos eingeschlafen. Mit einem gemeinsamen Frühstück hat die Aktion ein schönes Ende gefunden.

Schließlich stand der Tag des Rausschmisses vor der Tür. Alle Vorschulkinder durften stolz ihre Schulranzen präsentieren, dann haben sie ihre Geschenke erhalten und es wurden viele gute Wünsche ausgetaucht.

Am Ende des Tages wurden die Vorschulkinder ihren Eltern in die Arme geworfen.            

Auf Wiedersehen und viel Glück!

Gemeinsam mit den Eltern und allen Kindern haben wir den Tag gemütlich beendet.

Vielen Dank für die kreativ bemalten Zaunlatten als Erinnerung, die uns die Vorschulkinder geschenkt haben.

 

Wir wünschen allen Kindern alles Gute und viel Freude !

 

 

 

Gruppenbericht für November und Dezember 2020

Ab Ende Oktober mussten wir unsere Kinder wieder in zwei festen Gruppen betreuen, ab Mitte Dezember ging es dann wieder in den Lockdown mit einer Notgruppe, die nur von wenigen Eltern genutzt werden musste.

Die Kinder konnten sich gut in den festen Gruppen einfinden, obwohl ihnen die Freiheit des offenen Hauses und der offenen Begegnungen natürlich gefehlt haben, denn es konnte ein wesentlicher Teil des abwechslungsreichen und entscheidungsfreien Alltages nicht gelebt werden.

In den festen Gruppen wurden neue und interessante Spielpartnerschaften gebildet und die Kinder waren trotz der Einschränkungen zufrieden, zumal durch die Mitarbeiter der Gruppenalltag sehr anregend gestaltet wurde und auch in den festen Gruppen für die einzelnen Kinder viel Entscheidungsfreiheit gegeben war, für eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Miteinander.

Bei der inhaltlichen Planung haben sich die Erwachsenen gut abgesprochen und so wurde in beiden Gruppen dasselbe angeboten und auch die Räume wurden teilweise abwechselnd genutzt, so dass die Kinder „Spuren“ der anderen vorfinden konnten. Auch Absprachen für den Garten oder den Wald mussten getroffen werden und die Kinder konnten dabei sehen was die jeweils andere Gruppe z.B. gebaut hat.  Dabei haben sie gut auf die Bauwerke der anderen aufgepasst und auch mit Erlaubnis der anderen diese bespielt oder die Bauwerke weiter gebaut zu einem Gesamtwerk.

Ausflüge im Dorf konnten wir sogar mit dem entsprechenden Abstand gemeinsam unternehmen, so sind wir hintereinander zum Dorfladen marschiert, um den selbst gebastelten Christbaumschmuck abzugeben und, wieder im Abstand, gemeinsam ein Weihnachtlied vorzutragen.

Wenn es im Januar mit dem Lockdown weiter geht werden die Kita – Postboten die Kinder und Eltern wieder einmal wöchentlich besuchen und die Kita – Post vorbei bringen, so können die Kinder von Weitem ein bisschen Kontakt mit einzelnen Bezugspersonen halten und auch die Eltern haben die Möglichkeit sich ein bisschen auszutauschen.

In dem großen Briefkuvert findet sich immer etwas für die Kinder zum Spielen, Basteln oder Malen zuhause.

Und, ganz wichtig, die Vorschulkinder erhalten Aufgaben, um sich für die Schule vorzubereiten, denn eine gute Vorbereitung verleiht Sicherheit und Zuversicht.

Unsere gemeinsamen Inhalte

Ende Oktober haben wir uns auf den Hl. Martin vorbereitet und wir haben, wie der Ritter Martin, mit den bedürftigen Menschen geteilt. Dazu konnten wir uns bei „Meins wird Deins“ der Aktion Hoffnung beteiligen und Kindern in der Ukraine helfen.

Der Heilige Martin hat uns im Freien besucht, vor dem Kindergarten konnten wir ihm ein Lied vorsingen und mit ihm sprechen. Danach sind wir in Gruppen getrennt, mit dem Hl. Martin dazwischen und den Laternen in der Hand, zum Lagerfeuer auf dem Sportplatz marschiert, um Lieder zu singen und Plätzchen zu essen.

Auch der Hl. Nikolaus hat uns trotz Corona besucht, denn er ist zu uns in den Wald gewandert, das war wirklich nett von ihm. Die Säcke mit den gefüllten Socken hat er vorher schon im Kindergarten abgegeben, damit er sie nicht so weit schleppen musste.

Noch einmal durften auch die Kinder andere beschenken und Kartons für den Weihnachtstrucker befüllen.

Alle Kinder durften für die Firma Gassner Weihnachtskarten gestalten. Das Basteln macht Spaß und die Fa. Gassner verschickt lieber so schön gebastelte Karten als gekaufte. Unsere Pferde Blacky und Kvika werden dafür von Hr. Gassner mit gutem Heu versorgt.

Unser tägliches Weihnachtstreffen fand heuer im Bewegungsraum statt. Die Gruppen haben sich abwechselnd auf dem Felllager vor der Krippe eingefunden und aufmerksam der Weihnachtsgeschichte gelauscht.

Täglich wurde die Weihnachtsgeschichte weitererzählt und immer mehr Menschen und Tiere sind dem hellen Stern gefolgt.

Leider konnten, wegen dem Lockdown, die Kinder nicht mehr alle Figuren auf dem Weg zum Stall verfolgen, sie wurden aber für die Ordner fotografiert und können so in Ruhe betrachtet werden.

Die Kerzen am Adventskranz wurden angezündet, ein Lied gesungen und schließlich die goldene Nuss herbei geholt zum Öffnen der Türchen am Adventskalender.

Die jährliche Weihnachtsfeier mit den Eltern musste ausfallen, aber die Kinder haben mit Freude ein Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern hergestellt. Diesmal haben wir uns für ein Engelbild entschieden, denn ein Schutzengel ist in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig.

Für die Vorschulkinder konnten die Angebote im Bewegungsraum stattfinden, denn hier hatten wir die Möglichkeit die Tische im Abstand aufzubauen und auch die Erwachsenen konnten Abstand halten. Eifrig und motiviert haben sich alle Pandabären beteiligt. Prima!

Im Freispiel haben die Kinder viele gute Ideen entwickelt und umgesetzt.

Der erste Schnee im Garten war natürlich besonders interessant, auch wenn es nur wenig war, die Kinder haben ihn voll ausgenutzt.

Auch Geburtstage wurden gebührend in den Gruppen gefeiert. Das Geburtstagskind durfte danach seine Süßigkeiten in die andere Gruppe bringen und sich von allen von Weitem laut gratulieren lassen!

Herzlichen Glückwunsch allen Geburtstagskindern!!!!

Gruppenbericht für September und Oktober 2020

Im September hat sich unsere Gruppe neu gebildet, denn die Großen vom letzten Jahr sind nun Schulkinder und die freien Plätze wurden mit neuen, dreijährigen Kindern aufgefüllt.

Ein Schwerpunkt unserer Pädagogik ist die Arbeit in Gruppen für Gleichaltrige, denn in ihrer eigenen Peergroup fühlen sich die Kinder besonders wohl. „Hier ist jemand, der ist wie ich!“. Dieses Wiedererkennen entsteht durch ein ähnliches Entwicklungsstadium, in dem sich die Kinder der einzelnen Kleingruppen befinden und es vermittelt ihnen Sicherheit und Gemeinsamkeit.

In den Kleingruppen finden sich die Kinder circa ein Drittel des Tages zusammen, das zweite Drittel können sie in der Gesamtgruppe wählen mit wem sie spielen möchten und auch aussuchen wo im Haus sie spielen wollen.

Das dritte Drittel schließlich ist gefüllt mit Brotzeit, Gartenzeit und alltäglichen Abläufen.

Damit die neuen Kinder nicht gleich mit der Gesamtgruppe konfrontiert werden, teilen sich die Kindergartenkinder in den ersten Wochen in zwei feste Gruppen auf. Dadurch können die neuen Kinder erst einmal die eine Gruppe und einen Teil der Mitarbeiter kennen lernen und nach einiger Zeit wird dann die Möglichkeit gegeben auch zu allen anderen Kindern und Erwachsenen Kontakt aufzunehmen.

Die neuen Kinder haben sich in Begleitung ihrer Eltern sehr schnell eingelebt, sie konnten sich leicht an den Kita – Alltag gewöhnen und haben mit Unterstützung der Bezugspersonen und der anderen Kinder die vielen Möglichkeiten, die die Kita bietet, für sich erkundet und angenommen.

Für die „alten“ Kinder war die Umstellung nicht immer ganz leicht, sie mussten sich erst in die Rolle der „Großen“ einfinden und auch eine Position in der Gruppe für sich finden.

Diese Gruppenfindungsphase ist für alle Kinder erst einmal anstrengend und bringt Verunsicherungen mit sich, hier ist eine konstruktive Begleitung durch die Bezugspersonen sehr wichtig, um alle Kinder bei der Gruppenfindung zu unterstützen, sie zum Suchen und Ausprobieren zu animieren und ihnen gleichzeitig Stabilität und Sicherheit zu vermitteln.

Als wichtiger roter Faden und Orientierung in dieser Zeit dienen die

Kita – Regeln und der fest strukturierte Tagesablauf, denn wenn man innerlich unsicher und auf der Suche ist, bietet die äußere Ordnung einen guten Halt.

Nach einigen Wochen konnten wir alle Kinder zusammenführen und das Haus einen Teil des Tages für die Gesamtgruppe öffnen.

Es war sehr schön zu sehen und zu erleben wie gut sich die neuen Kinder eingewöhnt haben und wie gerne sie in der Hausöffnung den gesamten Kindergartenbereich für sich erobert haben mit allen Möglichkeiten und natürlich und hauptsächlich auch mit allen Kindern und Mitarbeitern.

Die „alten“ Kinder waren auch sehr froh wieder den gesamten Bereich nach Lust und Interesse bespielen zu können.

Auch die altersspezifischen Kleingruppen wurden mit großer Freude wahrgenommen und gemeinsam wurde gespielt, gebastelt, gesungen, geturnt und vieles mehr.

Die Älteren haben sich auch schon zur Schulvorbereitung zusammengefunden und konnten bereits voller Stolz wichtige Erfahrungen als Große sammeln.

Alles in allem hat der Start in das neue Jahr sehr gut geklappt und Kinder und Erwachsene können zuversichtlich, neugierig und motiviert auf das kommende Kita – Jahr blicken. Eine gut gelungene Gruppenfindungsphase ist eine wesentliche Grundlage für das weitere positive Zusammensein im Kindergarten.

Leider hat uns Corona wieder eingeholt und wir müssen Kinder und Mitarbeiter wieder in feste Gruppen einteilen und den gegenseitigen Kontakt vermeiden.

Nachdem wir uns nun so schön zusammengefunden haben ist diese Einschränkung besonders bedauerlich.

Aber es hilft alles nichts, die Gesundheit geht vor und wir werden wieder das Beste für die Kinder daraus machen.

Unsere Inhalte in den ersten zwei Monaten:

Alle Kinder haben sich mit den anderen Kindern in der Kleingruppe vertraut gemacht, zusammen konnten sie sich mit ihren Gruppensymbolen Waschbär, Eisbar und Pandabär beschäftigen.

Bücher dazu wurden gelesen, Bilder betrachtet, die Lebensweise der echten Bären besprochen, die Kuscheltiere gestreichelt und Bilder ausgemalt.

Im Herbst ist immer viel los, so auch bei uns:

Die Früchte des Gartens, des Feldes und auch was in der freien Natur alles wächst und reift waren ein wichtiger Bestandteil im Kindergarten. Es wurden Obst, Kartoffeln und Kräuter geerntet, getrocknet und gelagert.

Birnen und Äpfel aus unserem Garten und von den Bäumen auf der Koppel wurden zu schmackhaften Saft verarbeitet und die Kinder konnten hautnah dabei sein und genau beobachten wie der gute Saft für das ganze Kindergartenjahr entsteht.

Den bunten Erntetisch konnten die Kinder mit vielen Früchten, Gemüse, Blumen, Nüssen und Getreide von zuhause reichlich füllen und später alles genüsslich aufessen, entweder frisch oder als gute Herbstsuppe.

Bei einem kleinen Erntedankgottesdienst wurde Gott für die guten Gaben gedankt und die Kinder haben dazu ein schönes Lied gelernt und in der Kirche gesungen.

Für unsere Brotzeittische sind neue Kerzen in kreativer Zusammenarbeit entstanden, sie werden im kommenden Jahr wieder leuchten während wir bei der Brotzeit sitzen.

In unserem Garten und auf den Koppeln ist im Herbst auch immer viel zu tun und fleißige Eltern haben wieder tatkräftig angepackt.

Die Kinder haben als Stärkung leckere Kuchen für die Eltern gebacken.

Auch die festen Angebote wie Musik, Turnen und Schulvorbereitung wurden schon eingeführt und von den Kindern sehr freudig und motiviert angenommen.

Bei der Gestaltung der Dorfmitte gab es auch wieder viel zu sehen, denn nun war es so weit, die große Teermaschine ist zum Einsatz gekommen, sie von ganz nah zu beobachten und den heißen Teer zu riechen war schon sehr spannend.

Wir haben den Kindern viel Gelegenheit gegeben im Freispiel drinnen und draußen die Möglichkeiten des Kindergartens zu entdecken und auszuprobieren und auch die anderen Kinder kennen zu lernen. Die Kinder konnten alles ausprobieren, Spielpartnerschaften eingehen und den Kindergarten für sich erobern, manche Kinder waren dabei sehr aktiv, andere haben erst einmal viel zugeschaut bis sie selber in Aktion getreten sind, jedes Kind nach dem eigenen Tempo und dem eigenen Empfinden.

Gruppenbericht der Vorschulkinder von Mai bis August 2020

Nachdem es endlich so weit war und alle Kinder die Kita wieder besuchen durften, mussten wir feste Kleingruppen mit festen Bezugspersonen bilden, um die etwaige Ansteckungsgefahr zu minimieren. Also wurden alle Schulanfänger in einer Gruppe zusammen gefasst und von Susanne und Christa betreut. Wir durften in die Räume der Landjugend ausweichen und hatten hier ein Spielzimmer und ein „Schulzimmer“, das war eine gute Einteilung. Außerdem konnten wir raus gehen wann es uns gepasst hat, denn der Hof und der Gemüsegarten, der ja auch Beschäftigungsmöglichkeiten bot, wurden nur von der Vorschulgruppen genutzt, auch hatten wir einen guten Platz um die Bauarbeiten vor dem Haus zu beobachten.

Die Voraussetzungen für eine gute Zeit, trotz der Einschränkungen, waren also ganz passabel.

Am Anfang war es sehr unruhig, die Kinder waren verunsichert und mussten sich erst zu einer eigenen Gruppe zusammen finden. Sie waren nun den ganzen Vormittag auf sich angewiesen, denn der Kontakt zu den anderen Kindern war nicht erlaubt, sie konnten sie nur im gebotenen Abstand hören und sehen, einen seltsame Sache für alle.

Auch an die Räume mussten sich alle erst gewöhnen und sich darin heimisch fühlen, das hat natürlich ein bisschen gedauert.

Also insgesamt eine sehr neue und gewöhnungsbedürftige Situation und das Ganze nach einem wochenlangen Lockdown während dem der Kindergarten gar nicht besucht werden konnte.

Es hat einige Zeit gedauert bis sich eine tragfähige Gruppe gebildet hat und wir alle uns dann auf die wichtigen Monate vor dem Schulstart konzentrieren konnten. Aber schließlich war es soweit und die gemeinsame  intensive Zeit der Vorbereitung auf die Schule konnte beginnen und hat richtig Spaß und Freude gemacht.

Wir haben die viele Zeit, die wir zusammen verbringen mussten/durften sehr gut genutzt. Es wurden nicht nur die Inhalte, die in der Schulvorbereitung eine wichtige Rolle spielen, gemeinsam und erfolgreich erarbeitet, die Kinder haben auch in der Freispielzeit viele gute Ideen entwickelt und haben das Zusammensein sehr motiviert und ideenreich genutzt.

Ausgehend von den Kartoffelkäfern in unserem Gemüsegarten wurde von den Kindern das Projekt „Käfer“ ins Leben gerufen und von uns Erwachsenen gerne aufgegriffen.

Wir haben ein Terrarium aufgestellt, um die Käfer und die Entwicklung vom Ei zum Käfer gut beobachten zu können.

Im Tierlexikon konnten die Kinder viel über die Käfer erfahren und ihr schönes, interessantes Erscheinungsbild bewundern, was schließlich dazu geführt hat, dass die Kinder selber Käfer gemalt und gezeichnet und ein eigenes Käferbuch hergestellt haben und das ganz ohne Hilfe der Erwachsenen.  Super!!!!

Gruppenbericht für Februar bis Mitte März 2020 (und dann kam Corona)

Wir freuen uns sehr darüber, dass sich die Gruppe so gut gefunden hat. Die Kinder spielen sehr aktiv miteinander, Konflikte können gut gelöst werden, bei Bedarf mit Hilfe der Erwachsenen, so weiß jedes Kind, dass seine Wünsche gesehen und berücksichtigt werden. Diese Gewissheit ermöglicht es ihnen auch gut Kompromisse einzugehen, dennjedes Kind kann einbringen was ihm wichtig ist.

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