Gruppenbericht von Januar bis Juli 2021

Corona hatte uns weiter fest im Griff und es ging weiter mit eingeschränktem Regelbetrieb, also strikt getrennten Gruppen, oder Notdienst. Fast alle Kinder konnten gut mit den wechselnden Situationen und Pausen umgehen, sich jeweils darauf einstellen und zum gemeinsamen Spiel finden. Mit Unterstützung der Erwachsenen haben es auch die Kinder geschafft, für die die wechselnden Situationen schwerer zu bewältigen waren. Wir haben uns sehr bemüht auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und das Gruppengeschehen für alle angenehm und interessant zu gestalten und ihnen Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln.

In Zeiten des Notdienstes waren die Kindergarten – Postboten wieder unterwegs und haben die Kinder zuhause besucht und ihnen Kleinigkeiten zum Spielen, Basteln, Malen und Anschauen gebracht, damit der Kontakt zum Kindergarten nicht abgerissen ist. Für die Vorschulkinder waren immer Vorschulaufgaben dabei, damit sie sich auf den Schulstart vorbereiten und so Sicherheit gewinnen konnten.

Endlich war in den letzten beiden Monaten wieder normaler Betrieb erlaubt, das Haus konnte wieder geöffnet werden, und alle Kinder hatten wieder die Möglichkeit alle Räume zu nutzen und zu allen Kindern Kontakt aufzunehmen. Auch das Personal durfte wieder zusammen kommen und auch mit allen Kindern zusammen sein. Die Freude über den normalen Betrieb mit war riesig!

 

Unsere Inhalte im letzten halben Jahr

für die Kinder, die beim Notdienst im Kindergarten waren, oder für alle, wenn es der eingeschränkte Regelbetrieb erlaubt hat. Und natürlich für die gesamten Kinder, als wieder Normalbetrieb stattfinden konnte. Es war zum Glück möglich alle Vorschulaktionen durchzuführen und die Verabschiedung mit allen Kindern zusammen zu begehen und zu feiern!

Als es geschneit hat wurde der Schnee ausgiebig genossen zum Spielen, Rutschen Schneemann bauen und Schneebälle werfen.

Für den Fasching haben wir schön dekoriert und im kleineren Kreis lustig gefeiert, für die Kinder zuhause gab es natürlich eine Faschingspost.

Für Ostern wurden Ostereier bemalt und Osterlämmer gebacken, nach einem leckeren Osterfrühstück ging es dann auf Nestersuche.

Nach einem Spaziergang zu Isa durften die Kinder Isas Wachteln und Hühner kennen lernen. Kinder haben ihre Küken von zuhause mitgebracht um sie herzuzeigen, das war schön und interessant.

Für den Paddock und den neuen Reitplatz wurde Sand geliefert, bevor der Sand auf den Plätzen verteilt wurde durften die Kinder mit Lastwägen und Schaufeln die großen Sandberge bearbeiten.

Zwischenzeitlich durften alle Kinder anwesend sein und wir haben das gleich genutzt um Vater – und Muttertagsgeschenke vorzubereiten, die die Kinder später freudig überreichen konnten.

Als es personell wieder möglich war, weil wir uns wieder mischen durften, haben wir gleich  die Waldtage durchgeführt mit den bekannten Seilstationen und der neuen Seilbahn, die fanden viele Kinder super.

Auch die Pferdetage konnten wir jetzt wieder aufnehmen, schön für die Kinder aber auch für Blacky und Kvika.

Turnen und Musik machen hat den Kindern sehr gut gefallen und auch gut getan, denn es sind wichtige Elemente in der Kindergartenzeit.

Um das Dorfbild etwas fröhlicher zu gestalten und Nahrung für die Insekten zu schaffen wurden in abgegrenzten Bereichen des Dorfes von allen Kindern Blumensamen gesät. Ein kleiner Erfolg wurde sichtbar, vielleicht blüht es im nächsten Jahr mehr, wir bleiben dran.

Für unseren Joghurt bei der Brotzeit haben die Kinder fleißig Holunder und Löwenzahn geerntet und Sirup hergestellt, ein kleines bisschen davon in den Joghurt und er schmeckt besonders gut.

Spannend, lustig und schön anzuschauen war eine neue Technik mit den Farben: Spritzen wurden mit verschiedenen Farben gefüllt und von weitem auf ein großes Papier gespritzt, das Ergebnis war ein farbenfrohes Plakat.

Den jährlichen Kita – Lauf konnten wir gemeinsam durchführen, leider ohne Zuschauer. Die Kinder haben sich aber gegenseitig lautstark angefeuert und es wurden Runden um Runden gedreht, sportlich, sportlich!!! Von dem Ertrag können Blacky und Kvika wieder ein Jahr lang versorgt werden. Vielen Dank an alle Sponsoren!

 

Herzliche Glückwunsch

Natürlich durften wir wieder vielen Kindern zum Geburtstag gratulieren, entweder konnte im Kindergarten gefeiert werden oder die Glückwünsche und Geschenke wurden von den Postboten zu den Kindern nachhause gebracht.

 

Zum Schluss des Jahres haben uns noch Puppenspieler besucht, die Kinder haben begeistert zugeschaut und mitgefiebert, das war schön.

Wie haben unsere Jahrespraktikantin Katharina verabschiedet, als Erinnerung hat sie uns ein besonderes Bild gemalt.

Auch Betriebspraktikantinnen waren immer wieder bei uns und haben mit den Kindern gespielt, getobt, vorgelesen und sie im Alltag unterstützt.

 

Für die Vorschulkinder war in den letzten beiden Monaten viel los:

In den Vorschulkinderwochen wurde alles Wichtige für den Schulanfang gelernt und geübt, sie haben alle prima mitgemacht und die Aufgaben gut erfüllt.

Der Ausflug der Vorschulkinder hat uns diesmal zum Naturerlebnispfad nach Pfaffing bei Edling geführt, da gab es wirklich viel zu erleben und entdecken.

Mit dem Schulbus haben wir die Schule besucht, die Busfahrt hat den Kindern gefallen und sie konnten auch gleich das Verhalten im Bus ein bisschen lernen. In die Schule durften wir leider nicht rein, wir sind rundum spaziert und haben neugierig durch die Fenster gespäht. Den Spielplatz konnten wir ausgiebig ausprobieren und auch ein Eis an der Eisdiele haben wir uns schmecken lassen. Super!

Und dann endlich die Übernachtung. Betten bauen, zusammen Abend essen, im Garten spielen bis es gedämmert hat, dann das tolle Lagerfeuer, einem Märchen am Lagerfeuer lauschen, endlich war es dunkel und die Nachtwanderung mit den Taschenlampen konnte beginnen, zurück im Kindergarten schnell waschen und ausziehen und dann sehr müde aber zufrieden auf die Matte fallen. Einer Geschichte lauschend sind alle problemlos eingeschlafen. Mit einem gemeinsamen Frühstück hat die Aktion ein schönes Ende gefunden.

Schließlich stand der Tag des Rausschmisses vor der Tür. Alle Vorschulkinder durften stolz ihre Schulranzen präsentieren, dann haben sie ihre Geschenke erhalten und es wurden viele gute Wünsche ausgetaucht.

Am Ende des Tages wurden die Vorschulkinder ihren Eltern in die Arme geworfen.            

Auf Wiedersehen und viel Glück!

Gemeinsam mit den Eltern und allen Kindern haben wir den Tag gemütlich beendet.

Vielen Dank für die kreativ bemalten Zaunlatten als Erinnerung, die uns die Vorschulkinder geschenkt haben.

 

Wir wünschen allen Kindern alles Gute und viel Freude !

 

 

 

Gruppenbericht für November und Dezember 2020

Ab Ende Oktober mussten wir unsere Kinder wieder in zwei festen Gruppen betreuen, ab Mitte Dezember ging es dann wieder in den Lockdown mit einer Notgruppe, die nur von wenigen Eltern genutzt werden musste.

Die Kinder konnten sich gut in den festen Gruppen einfinden, obwohl ihnen die Freiheit des offenen Hauses und der offenen Begegnungen natürlich gefehlt haben, denn es konnte ein wesentlicher Teil des abwechslungsreichen und entscheidungsfreien Alltages nicht gelebt werden.

In den festen Gruppen wurden neue und interessante Spielpartnerschaften gebildet und die Kinder waren trotz der Einschränkungen zufrieden, zumal durch die Mitarbeiter der Gruppenalltag sehr anregend gestaltet wurde und auch in den festen Gruppen für die einzelnen Kinder viel Entscheidungsfreiheit gegeben war, für eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Miteinander.

Bei der inhaltlichen Planung haben sich die Erwachsenen gut abgesprochen und so wurde in beiden Gruppen dasselbe angeboten und auch die Räume wurden teilweise abwechselnd genutzt, so dass die Kinder „Spuren“ der anderen vorfinden konnten. Auch Absprachen für den Garten oder den Wald mussten getroffen werden und die Kinder konnten dabei sehen was die jeweils andere Gruppe z.B. gebaut hat.  Dabei haben sie gut auf die Bauwerke der anderen aufgepasst und auch mit Erlaubnis der anderen diese bespielt oder die Bauwerke weiter gebaut zu einem Gesamtwerk.

Ausflüge im Dorf konnten wir sogar mit dem entsprechenden Abstand gemeinsam unternehmen, so sind wir hintereinander zum Dorfladen marschiert, um den selbst gebastelten Christbaumschmuck abzugeben und, wieder im Abstand, gemeinsam ein Weihnachtlied vorzutragen.

Wenn es im Januar mit dem Lockdown weiter geht werden die Kita – Postboten die Kinder und Eltern wieder einmal wöchentlich besuchen und die Kita – Post vorbei bringen, so können die Kinder von Weitem ein bisschen Kontakt mit einzelnen Bezugspersonen halten und auch die Eltern haben die Möglichkeit sich ein bisschen auszutauschen.

In dem großen Briefkuvert findet sich immer etwas für die Kinder zum Spielen, Basteln oder Malen zuhause.

Und, ganz wichtig, die Vorschulkinder erhalten Aufgaben, um sich für die Schule vorzubereiten, denn eine gute Vorbereitung verleiht Sicherheit und Zuversicht.

Unsere gemeinsamen Inhalte

Ende Oktober haben wir uns auf den Hl. Martin vorbereitet und wir haben, wie der Ritter Martin, mit den bedürftigen Menschen geteilt. Dazu konnten wir uns bei „Meins wird Deins“ der Aktion Hoffnung beteiligen und Kindern in der Ukraine helfen.

Der Heilige Martin hat uns im Freien besucht, vor dem Kindergarten konnten wir ihm ein Lied vorsingen und mit ihm sprechen. Danach sind wir in Gruppen getrennt, mit dem Hl. Martin dazwischen und den Laternen in der Hand, zum Lagerfeuer auf dem Sportplatz marschiert, um Lieder zu singen und Plätzchen zu essen.

Auch der Hl. Nikolaus hat uns trotz Corona besucht, denn er ist zu uns in den Wald gewandert, das war wirklich nett von ihm. Die Säcke mit den gefüllten Socken hat er vorher schon im Kindergarten abgegeben, damit er sie nicht so weit schleppen musste.

Noch einmal durften auch die Kinder andere beschenken und Kartons für den Weihnachtstrucker befüllen.

Alle Kinder durften für die Firma Gassner Weihnachtskarten gestalten. Das Basteln macht Spaß und die Fa. Gassner verschickt lieber so schön gebastelte Karten als gekaufte. Unsere Pferde Blacky und Kvika werden dafür von Hr. Gassner mit gutem Heu versorgt.

Unser tägliches Weihnachtstreffen fand heuer im Bewegungsraum statt. Die Gruppen haben sich abwechselnd auf dem Felllager vor der Krippe eingefunden und aufmerksam der Weihnachtsgeschichte gelauscht.

Täglich wurde die Weihnachtsgeschichte weitererzählt und immer mehr Menschen und Tiere sind dem hellen Stern gefolgt.

Leider konnten, wegen dem Lockdown, die Kinder nicht mehr alle Figuren auf dem Weg zum Stall verfolgen, sie wurden aber für die Ordner fotografiert und können so in Ruhe betrachtet werden.

Die Kerzen am Adventskranz wurden angezündet, ein Lied gesungen und schließlich die goldene Nuss herbei geholt zum Öffnen der Türchen am Adventskalender.

Die jährliche Weihnachtsfeier mit den Eltern musste ausfallen, aber die Kinder haben mit Freude ein Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern hergestellt. Diesmal haben wir uns für ein Engelbild entschieden, denn ein Schutzengel ist in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig.

Für die Vorschulkinder konnten die Angebote im Bewegungsraum stattfinden, denn hier hatten wir die Möglichkeit die Tische im Abstand aufzubauen und auch die Erwachsenen konnten Abstand halten. Eifrig und motiviert haben sich alle Pandabären beteiligt. Prima!

Im Freispiel haben die Kinder viele gute Ideen entwickelt und umgesetzt.

Der erste Schnee im Garten war natürlich besonders interessant, auch wenn es nur wenig war, die Kinder haben ihn voll ausgenutzt.

Auch Geburtstage wurden gebührend in den Gruppen gefeiert. Das Geburtstagskind durfte danach seine Süßigkeiten in die andere Gruppe bringen und sich von allen von Weitem laut gratulieren lassen!

Herzlichen Glückwunsch allen Geburtstagskindern!!!!

Gruppenbericht für September und Oktober 2020

Im September hat sich unsere Gruppe neu gebildet, denn die Großen vom letzten Jahr sind nun Schulkinder und die freien Plätze wurden mit neuen, dreijährigen Kindern aufgefüllt.

Ein Schwerpunkt unserer Pädagogik ist die Arbeit in Gruppen für Gleichaltrige, denn in ihrer eigenen Peergroup fühlen sich die Kinder besonders wohl. „Hier ist jemand, der ist wie ich!“. Dieses Wiedererkennen entsteht durch ein ähnliches Entwicklungsstadium, in dem sich die Kinder der einzelnen Kleingruppen befinden und es vermittelt ihnen Sicherheit und Gemeinsamkeit.

In den Kleingruppen finden sich die Kinder circa ein Drittel des Tages zusammen, das zweite Drittel können sie in der Gesamtgruppe wählen mit wem sie spielen möchten und auch aussuchen wo im Haus sie spielen wollen.

Das dritte Drittel schließlich ist gefüllt mit Brotzeit, Gartenzeit und alltäglichen Abläufen.

Damit die neuen Kinder nicht gleich mit der Gesamtgruppe konfrontiert werden, teilen sich die Kindergartenkinder in den ersten Wochen in zwei feste Gruppen auf. Dadurch können die neuen Kinder erst einmal die eine Gruppe und einen Teil der Mitarbeiter kennen lernen und nach einiger Zeit wird dann die Möglichkeit gegeben auch zu allen anderen Kindern und Erwachsenen Kontakt aufzunehmen.

Die neuen Kinder haben sich in Begleitung ihrer Eltern sehr schnell eingelebt, sie konnten sich leicht an den Kita – Alltag gewöhnen und haben mit Unterstützung der Bezugspersonen und der anderen Kinder die vielen Möglichkeiten, die die Kita bietet, für sich erkundet und angenommen.

Für die „alten“ Kinder war die Umstellung nicht immer ganz leicht, sie mussten sich erst in die Rolle der „Großen“ einfinden und auch eine Position in der Gruppe für sich finden.

Diese Gruppenfindungsphase ist für alle Kinder erst einmal anstrengend und bringt Verunsicherungen mit sich, hier ist eine konstruktive Begleitung durch die Bezugspersonen sehr wichtig, um alle Kinder bei der Gruppenfindung zu unterstützen, sie zum Suchen und Ausprobieren zu animieren und ihnen gleichzeitig Stabilität und Sicherheit zu vermitteln.

Als wichtiger roter Faden und Orientierung in dieser Zeit dienen die

Kita – Regeln und der fest strukturierte Tagesablauf, denn wenn man innerlich unsicher und auf der Suche ist, bietet die äußere Ordnung einen guten Halt.

Nach einigen Wochen konnten wir alle Kinder zusammenführen und das Haus einen Teil des Tages für die Gesamtgruppe öffnen.

Es war sehr schön zu sehen und zu erleben wie gut sich die neuen Kinder eingewöhnt haben und wie gerne sie in der Hausöffnung den gesamten Kindergartenbereich für sich erobert haben mit allen Möglichkeiten und natürlich und hauptsächlich auch mit allen Kindern und Mitarbeitern.

Die „alten“ Kinder waren auch sehr froh wieder den gesamten Bereich nach Lust und Interesse bespielen zu können.

Auch die altersspezifischen Kleingruppen wurden mit großer Freude wahrgenommen und gemeinsam wurde gespielt, gebastelt, gesungen, geturnt und vieles mehr.

Die Älteren haben sich auch schon zur Schulvorbereitung zusammengefunden und konnten bereits voller Stolz wichtige Erfahrungen als Große sammeln.

Alles in allem hat der Start in das neue Jahr sehr gut geklappt und Kinder und Erwachsene können zuversichtlich, neugierig und motiviert auf das kommende Kita – Jahr blicken. Eine gut gelungene Gruppenfindungsphase ist eine wesentliche Grundlage für das weitere positive Zusammensein im Kindergarten.

Leider hat uns Corona wieder eingeholt und wir müssen Kinder und Mitarbeiter wieder in feste Gruppen einteilen und den gegenseitigen Kontakt vermeiden.

Nachdem wir uns nun so schön zusammengefunden haben ist diese Einschränkung besonders bedauerlich.

Aber es hilft alles nichts, die Gesundheit geht vor und wir werden wieder das Beste für die Kinder daraus machen.

Unsere Inhalte in den ersten zwei Monaten:

Alle Kinder haben sich mit den anderen Kindern in der Kleingruppe vertraut gemacht, zusammen konnten sie sich mit ihren Gruppensymbolen Waschbär, Eisbar und Pandabär beschäftigen.

Bücher dazu wurden gelesen, Bilder betrachtet, die Lebensweise der echten Bären besprochen, die Kuscheltiere gestreichelt und Bilder ausgemalt.

Im Herbst ist immer viel los, so auch bei uns:

Die Früchte des Gartens, des Feldes und auch was in der freien Natur alles wächst und reift waren ein wichtiger Bestandteil im Kindergarten. Es wurden Obst, Kartoffeln und Kräuter geerntet, getrocknet und gelagert.

Birnen und Äpfel aus unserem Garten und von den Bäumen auf der Koppel wurden zu schmackhaften Saft verarbeitet und die Kinder konnten hautnah dabei sein und genau beobachten wie der gute Saft für das ganze Kindergartenjahr entsteht.

Den bunten Erntetisch konnten die Kinder mit vielen Früchten, Gemüse, Blumen, Nüssen und Getreide von zuhause reichlich füllen und später alles genüsslich aufessen, entweder frisch oder als gute Herbstsuppe.

Bei einem kleinen Erntedankgottesdienst wurde Gott für die guten Gaben gedankt und die Kinder haben dazu ein schönes Lied gelernt und in der Kirche gesungen.

Für unsere Brotzeittische sind neue Kerzen in kreativer Zusammenarbeit entstanden, sie werden im kommenden Jahr wieder leuchten während wir bei der Brotzeit sitzen.

In unserem Garten und auf den Koppeln ist im Herbst auch immer viel zu tun und fleißige Eltern haben wieder tatkräftig angepackt.

Die Kinder haben als Stärkung leckere Kuchen für die Eltern gebacken.

Auch die festen Angebote wie Musik, Turnen und Schulvorbereitung wurden schon eingeführt und von den Kindern sehr freudig und motiviert angenommen.

Bei der Gestaltung der Dorfmitte gab es auch wieder viel zu sehen, denn nun war es so weit, die große Teermaschine ist zum Einsatz gekommen, sie von ganz nah zu beobachten und den heißen Teer zu riechen war schon sehr spannend.

Wir haben den Kindern viel Gelegenheit gegeben im Freispiel drinnen und draußen die Möglichkeiten des Kindergartens zu entdecken und auszuprobieren und auch die anderen Kinder kennen zu lernen. Die Kinder konnten alles ausprobieren, Spielpartnerschaften eingehen und den Kindergarten für sich erobern, manche Kinder waren dabei sehr aktiv, andere haben erst einmal viel zugeschaut bis sie selber in Aktion getreten sind, jedes Kind nach dem eigenen Tempo und dem eigenen Empfinden.

Gruppenbericht der Vorschulkinder von Mai bis August 2020

Nachdem es endlich so weit war und alle Kinder die Kita wieder besuchen durften, mussten wir feste Kleingruppen mit festen Bezugspersonen bilden, um die etwaige Ansteckungsgefahr zu minimieren. Also wurden alle Schulanfänger in einer Gruppe zusammen gefasst und von Susanne und Christa betreut. Wir durften in die Räume der Landjugend ausweichen und hatten hier ein Spielzimmer und ein „Schulzimmer“, das war eine gute Einteilung. Außerdem konnten wir raus gehen wann es uns gepasst hat, denn der Hof und der Gemüsegarten, der ja auch Beschäftigungsmöglichkeiten bot, wurden nur von der Vorschulgruppen genutzt, auch hatten wir einen guten Platz um die Bauarbeiten vor dem Haus zu beobachten.

Die Voraussetzungen für eine gute Zeit, trotz der Einschränkungen, waren also ganz passabel.

Am Anfang war es sehr unruhig, die Kinder waren verunsichert und mussten sich erst zu einer eigenen Gruppe zusammen finden. Sie waren nun den ganzen Vormittag auf sich angewiesen, denn der Kontakt zu den anderen Kindern war nicht erlaubt, sie konnten sie nur im gebotenen Abstand hören und sehen, einen seltsame Sache für alle.

Auch an die Räume mussten sich alle erst gewöhnen und sich darin heimisch fühlen, das hat natürlich ein bisschen gedauert.

Also insgesamt eine sehr neue und gewöhnungsbedürftige Situation und das Ganze nach einem wochenlangen Lockdown während dem der Kindergarten gar nicht besucht werden konnte.

Es hat einige Zeit gedauert bis sich eine tragfähige Gruppe gebildet hat und wir alle uns dann auf die wichtigen Monate vor dem Schulstart konzentrieren konnten. Aber schließlich war es soweit und die gemeinsame  intensive Zeit der Vorbereitung auf die Schule konnte beginnen und hat richtig Spaß und Freude gemacht.

Wir haben die viele Zeit, die wir zusammen verbringen mussten/durften sehr gut genutzt. Es wurden nicht nur die Inhalte, die in der Schulvorbereitung eine wichtige Rolle spielen, gemeinsam und erfolgreich erarbeitet, die Kinder haben auch in der Freispielzeit viele gute Ideen entwickelt und haben das Zusammensein sehr motiviert und ideenreich genutzt.

Ausgehend von den Kartoffelkäfern in unserem Gemüsegarten wurde von den Kindern das Projekt „Käfer“ ins Leben gerufen und von uns Erwachsenen gerne aufgegriffen.

Wir haben ein Terrarium aufgestellt, um die Käfer und die Entwicklung vom Ei zum Käfer gut beobachten zu können.

Im Tierlexikon konnten die Kinder viel über die Käfer erfahren und ihr schönes, interessantes Erscheinungsbild bewundern, was schließlich dazu geführt hat, dass die Kinder selber Käfer gemalt und gezeichnet und ein eigenes Käferbuch hergestellt haben und das ganz ohne Hilfe der Erwachsenen.  Super!!!!

Gruppenbericht für Februar bis Mitte März 2020 (und dann kam Corona)

Wir freuen uns sehr darüber, dass sich die Gruppe so gut gefunden hat. Die Kinder spielen sehr aktiv miteinander, Konflikte können gut gelöst werden, bei Bedarf mit Hilfe der Erwachsenen, so weiß jedes Kind, dass seine Wünsche gesehen und berücksichtigt werden. Diese Gewissheit ermöglicht es ihnen auch gut Kompromisse einzugehen, dennjedes Kind kann einbringen was ihm wichtig ist.

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